Sobótka

Sobótka [sɔˈbutka] (deutsch Zobten am Berge) ist eine Stadt im Südwesten Polens und Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde. Sie liegt im Powiat Wrocławski der Woiwodschaft Niederschlesien, etwa 30 km südwestlich von Breslau und 15 km nordöstlich von Świdnica zu Füßen der Ślęża (Zobtenberg).

Das 718 m ü. NN hohe Massiv der Ślęża, eines aus der Schlesischen Tiefebene aufragenden Zeugenbergs der Mittelsudeten, an dessen Nordabhang Sobótka gelegen ist, dominiert die gesamte Umgebung. Das Gemeindegebiet von Sobótka umfasst den Gipfel des Massivs, seine Nord- und Ostflanke sowie Teile der Südflanke. Die Stadt liegt am Ufer des Flusslaufs Czarna Woda, der im Südosten des Ślęża-Massivs entspringt, bei den Ortsteilen Sulistrowice und Sulistrowiczki aufgestaut wird und in die Schweidnitzer Weistritz (polnisch Bystrzyca) mündet.

Aufgrund seiner Lage im Südwesten des Großraums Breslau und dank seiner landschaftlichen Gegebenheiten ist Sobótka Zentrum eines bei den Großstädtern beliebten Naherholungsgebiets. Die Stadt kann über die Straße Breslau–Wałbrzych erreicht werden, auf der Bahnstrecke von und nach Breslau und Świdnica wurde 2000 der Personenverkehr eingestellt.

Das Gemeindegebiet von Sobótka ist seit prähistorischer Zeit ununterbrochen besiedelt, was durch zahlreiche archäologische Funde belegt ist, und stellt die wohl bedeutendste Keimzelle der Siedlungsgeschichte Schlesiens dar. In der Bronzezeit befand sich auf der Ślęża eines der am weitesten nach Nordosten vorgeschobenen Heiligtümer der keltischen Boier, in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten siedelten hier germanische Silingen, bevor im 7. Jahrhundert slawische Stämme, von denen die Slensanen der regional bedeutendste waren, die Gegend in Besitz nahmen. Seit dem ausgehenden 10. Jahrhundert war Schlesien Teil des piastischen Polen.

Die erste urkundliche Erwähnung von Sobótka erfolgte 1148 in einer Bulle Papst Eugens III., wo der Marktort als Sabath aufgeführt ist. Der Name leitet sich von den damals wöchentlich hier stattfindenden Samstagsmärkten ab (lat. sabbatum, poln. sobota = Samstag). Sobótka zählt zu den ältesten Marktorten Schlesiens, das Marktprivileg wurde 1193 von dem Breslauer Piastenherzog Bolesław I. dem Langen bestätigt. 1128 gründete Peter Wlast, Paladin von Herzog Bolesław III. Schiefmund und Eigentümer ausgedehnter Ländereien in Niederschlesien, am Ślęża-Massiv ein Augustinerkloster mit Mönchen aus Arrouaise, das jedoch bereits 1134 auf die Sandinsel in Breslau verlegt wurde und fortan als Breslauer Sandstift bekannt war. Sobótka verblieb dennoch im Besitz der Augustiner und Polens Seniorherzog Heinrich I. der Bärtige verlieh dem Ort auf Nachsuchen des Abtes Witosław 1221 das Magdeburger Stadtrecht.

Nach dem Verzicht Polens auf Schlesien unter König Kasimir III. dem Großen fiel Sobótka, nunmehr bekannt als Zobten, 1353 als Mitgift der böhmischen Krone dem Heiligen Römischen Reich zu. König Wenzel IV. bestätigte 1399 das Magdeburger Stadtrecht. 1494 kauften die Augustinerherren die 1428 von den Hussiten nahezu ruinierte Stadt zurück. Zobten erlebt seine Blütezeit unter den Habsburgern, die 1526 die Herrschaft in Böhmen und Schlesien übernahmen, wurde jedoch während des Dreißigjährigen Krieges erneut fast vollständig zerstört. Die Einwohnerzahl sank von über 1.000 auf unter 200. Auch nach dem Beginn der preußischen Herrschaft in Schlesien 1742 verblieb Zobten zunächst in Klosterbesitz. Dieser Abschnitt der Stadtgeschichte endete jedoch 1810 endgültig, als König Friedrich Wilhelm III. per Edikt die geistlichen Territorialbesitztümer in Preußen säkularisierte.

Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon entwickelte sich Zobten im 19. Jahrhundert zu einer Hochburg der Burschenschaften und Freikorps in Schlesien. Im Jahr 1885 wurde die Eisenbahnstrecke nach Breslau eröffnet und 1907 der Bismarckturm eingeweiht.

Bei der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee am 7. Mai 1945 wurde Sobótka zu über 50 % zerstört. Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Zobten mit fast ganz Schlesien an Polen und wurde in Sobótka umbenannt. Die Bevölkerung wurde vertrieben und durch Polen ersetzt. Nach dem Krieg wurde die Stadt wieder aufgebaut. Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt der Woiwodschaft Breslau an, die 1999 in die neue Woiwodschaft Niederschlesien aufging.

Von Sobótka aus führen mehrere markierte Wanderwege auf den Gipfel der Ślęża, zum Teil an prähistorischen Steinfiguren kultischen Ursprungs vorbei. Sobótka verfügt auch über zwei Skipisten mit Liften. In den verschiedenen Ortsteilen zählen die folgenden Objekte zu den Sehenswürdigkeiten:

Die Stadt- und Landgemeinde Sobótka umfasst neben dem namengebenden Hauptort die folgenden Ortsteile (deutscher Ortsname):

Czernica (Tschirne) | Długołęka (Langewiese) | Jordanów Śląski (Jordansmühl) | Kąty Wrocławskie (Kanth) – Stadt | Kobierzyce (Koberwitz) | Mietków (Mettkau) | Siechnice (Tschechnitz) | Sobótka (Zobten am Berge) – Stadt | Żórawina&nbsp

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Mozi

Mozi, auch Mo-tsu, Mo-tse, (chinesisch 墨子, Pinyin Mòzǐ ‚Meister Mo‘) oder Mo Di, Mo Ti, Mo Te, Me-Ti (chinesisch 墨翟, Pinyin Mò Dí), latinisiert Micius genannt, lebte im späten 5. Jahrhundert v. Chr., wirkte hauptsächlich in Nordchina und war Begründer und Namensgeber des Mohismus (墨家, Mòjiā), einer Schule der chinesischen Philosophie. Der Mohismus war eine utilitaristische, am Wohlergehen des Volkes ausgerichtete Denkrichtung. Die straff organisierte mohistische Schule war bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. in drei Gruppen gespalten und hatte ein Jahrhundert später vollends an Bedeutung verloren. Im Gegensatz zu Konfuzius soll Mozi zumindest einen Teil seiner in großem Umfang erhaltenen Schriften selbst verfasst haben.

Vom sechsten bis zum dritten vorchristlichen Jahrhundert war China Schauplatz der so genannten „Wanderphilosophen“, Männer, die mit der gesellschaftlichen Situation unzufrieden waren und durch die Lande reisten, um den Herrschern von ihren Überlegungen zu berichten und um sie in die Tat umzusetzen. Der wohl bekannteste dieser Philosophen ist Konfuzius, dessen System China bis in die heutige Zeit stark geprägt hat.

Alle beschäftigten sie sich mit grundlegenden Fragen, zum Beispiel, wie eine perfekte Gesellschaftsordnung auszusehen habe und was diese zusammenhält. Dabei treten unweigerlich Fragen nach dem Recht auf: gibt es Gesetze, wenn ja, wer erlässt diese, wie sehen die Gesetze aus und wie wird für ihre Befolgung gesorgt.

Die Unterschiede zwischen Konfuzius und Mozi – und ihre Gemeinsamkeiten – werden im Folgenden herausgearbeitet. Besondere Beachtung findet das Menschenbild, welches als real angesehen wird, und das Menschenbild in der utopischen Gesellschaft.

Die Angaben über die Person Mozi sind dürftig und teilweise spekulativ. Er lebte wohl zwischen 490 und 381 v. Chr. (Die Angaben weichen ab, jedoch bewegen sie sich alle zwischen den Jahren 490 und 381), also zur Zeit des Wechsels von der Chunqiu-Zeit (722-481) zu der Zeit der Streitenden Reiche (480-222) und zwischen Konfuzius und Menzius (Es ist möglich, dass Mozi noch vor dem Tode des Konfuzius geboren wurde, das mit dem Jahre 479 v. Christus angegeben wird.).

Sein Heimatstaat war Lu oder Song, Mo war sein Familienname und sein Vorname Di. Mozi entstammte einer niederen gesellschaftlichen Schicht, die Annahmen seiner Tätigkeit reichen vom Handwerker über den Schreiber bis hin zum hohen Beamten. Seine Anstellung als Beamter ist jedoch unwahrscheinlich.

Die Zeit

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, in der Mozi lebte, war geprägt durch den Zerfall des alten Patriarchats und die Auflösung der feudalen Strukturen. Die Gesellschaft machte eine Entwicklung durch, in der die unteren Schichten ihre passive Rolle verließen und die oberen Schichten sich der willkürlichen Ausbeutung der unteren Schichten zunehmend widmeten. Das Land war gebeutelt von Kriegen und die gemeine Bevölkerung versank in Chaos und Armut.

Mozi verleiht diesem Umstand durch Nennung von sieben Missständen Ausdruck:

Basiert die vollendete Gesellschaft nach Konfuzius auf der Mit-Menschlichkeit (rén 仁), so nimmt diesen Platz in Mozis Theorie die Rechtschaffenheit (yí 義) ein. Wie bereits in den Begriffen anklingt, entsteht die Menschlichkeit nach Konfuzius im Menschen selbst und wirkt aus ihm heraus. Die Rechtschaffenheit jedoch ist nach Mozi eine dem Menschen von außen durch Zwang auferlegte Tugend.

Dieser grundlegende Unterschied lässt sich auch anhand des Bildes des Himmels nachvollziehen. Während der Himmel bei Konfuzius eine abgerückte, ungreifbare und unpersönliche Wesenheit darstellt, deren Wille im Menschen selbst verankert ist und in ihm wirkt, so sieht Mozi ihn als eigenständige Persönlichkeit an, die der Erde sehr nahesteht. Ebenso wie die Tugend bei Konfuzius aus sich heraus entspringt, hat sie sich selbst zum Zweck. Mozi jedoch betrachtet selbst die Tugend und somit den Willen des Himmels aus utilitaristischer Perspektive. Die Rechtschaffenheit dient der Stabilität des politischen Systems.

Der Gedanke der Mitmenschlichkeit (ren 仁) ist zwar auch im Gedankengut Mozis fest verankert, rückt jedoch in der Hierarchie unter die Rechtschaffenheit (yi 義), zu deren Erhalt sie dient. Sie erfährt eine Veränderung dadurch, dass Mozi sie von den Beschränkungen durch die Teilung der Gesellschaft, wie sie Konfuzius vorsah, freimacht. Er fordert eine Mitmenschlichkeit, die nicht der festen Einordnung des Individuums in die Gesellschaft (li 禮) unterliegt, die sich besonders in der pietätvollen Fügsamkeit (xiào 孝) äußerte. Somit geht Mozi noch einen Schritt weiter als Konfuzius und weitet den Fokus von der herrschenden Klasse auf die gesamte Gesellschaft aus. Während sich bei Konfuzius Volk und Herrscher nicht vermischen, so ist die Trennlinie bei Mozi in beide Richtungen durchlässig.

「故 當 是 時, 以 德 就 列 , 以 官 服 事 , 以 勞 殿 賞 , 量 功 而 分 祿 .故 官無 常 貴 , 而 民 無 終 賤 , 有 能 則 舉 之 , 無 能 則 下 之」

„Daher wurde zu jener Zeit nach Tugendhaftigkeit eingestuft, wurden je nach Amt die Aufgaben übertragen, je nach persönlichem Einsatz die Belohnungen festgesetzt und entsprechend den Leistungen wurde das Gehalt aufgeteilt. So war ein Beamter nicht unbedingt auf Dauer in seiner gehobenen Position und die Leute waren nicht auf immer dazu verdammt, als Gemeine zu leben. Hatte einer Fähigkeiten, wurde er ausgewählt, war er aber unfähig, wurde er seines Amtes enthoben.“

Die Gleichheit der Menschen drückt sich also nicht in tatsächlicher materieller Hinsicht aus, sondern vielmehr in Chancengleichheit und Gleichheit der Bewertungsmaßstäbe. Mozi sieht in der differenzierten Mitmenschlichkeit (ren 仁) die Ursache der mangelnden Gerechtigkeit.

「分 名 乎 天 下 惡 人 而 賊 人 者 , 兼 與 ? 別 與 ? 即 必 曰 別 也 .」

„Und wenn wir diejenigen im Reich herausgreifen und benennen, die andere hassen und schädigen, werden ihre Handlungen durch Universalität [jian 兼] oder durch Parteilichkeit [bie 別] veranlaßt? Die Antwort ist gewiß: Durch Parteilichkeit.“

「兼 即 仁 矣 , 義 矣 .」

„Die Lehre von der Universalität [jian 兼] ist wohl menschlich [ren 仁] und rechtschaffen [yi 義].“

Menschlichkeit und Rechtschaffenheit sind also Kriterien für Universalität und dieser daher übergeordnet.

Die Grundlage der Überlegungen Mozis bildet eindeutig sein Menschenbild. Seiner Meinung nach handelt ein Mensch, der ohne feste gesellschaftliche Umgebung aufwächst, egoistisch und kurzsichtig.

Als es

「未 有 刑 政」

„noch keine Rechtsprechung und keine Regierung“

gab, war die

「天 下 之 亂 也 , 至 如 禽 獸 然 , 無 君 臣 上 下 長 幼 之 節 , 父 子 兄 弟之 禮 , 是 以 天 下 亂 焉 .」

„Unordnung im Reich so, als handele es sich um wilde Tiere. Es gab keine Vorschriften für die Beziehungen zwischen Fürst und Untertan, Vorgesetztem und Untergebenem, Älteren und Jüngeren, keine Verhaltensmaßregel für das Verhalten von Vater und Sohn und älterem und jüngerem Bruder; daher war das Reich in Verwirrung.“

Von sich aus sind die Menschen nicht in der Lage, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln und ihre Ansichten abzugleichen.

Die Zeit, in der er lebte, und die Perspektive, aus der er die Gesellschaft wahrnahm, nämlich aus der des einfachen Volkes, sind maßgebend für die Ziele Mozis. Er entwickelte ein dem Konfuzianismus ähnliches System, welches auf die Bedürfnisse des einfachen Mannes zurechtgeschnitten war (Kung-chuan Hsiao nennt ihn einen „common-man Confucius“ und seine Lehren „common-man Confucianism“.). Sein Bestreben galt der Gerechtigkeit (chinesisch 天 欲 義 而 惡 不 義 .), dem Frieden und dem Wohlstand des Volkes.

Auf die Frage, wie die Misere des Landes zu beenden sei, antwortet Mozi:

「以 兼 相 愛 交 相 利 之 法 易 之.」

„Mit der allumfassenden gegenseitigen Liebe [jian xiang ai 兼 相 愛] und der gegenseitigen Unterstützung [xiang li 相 利] aller läßt es sich ändern. [„gegenseitige Unterstützung“ könnte auch mit „gegenseitiger Nutzen“ wiedergegeben werden]“

Die geforderte allgemeine Nächstenliebe ist neben dem Utilitarismus eine der großen Neuerungen Mozis. Standen sich Nutzen und Moral bei Konfuzius noch gegenüber, so gehen sie bei Mozi eine Synthese ein. Die Nächstenliebe ist nützlich.

「今 吾 本 原 兼 之 所 生 ,天 下 之 大 利 者也.」

„Jetzt habe ich gezeigt, daß die Universalität [jian 兼] den größten Nutzen [li 利] für das Reich mit sich bringt.“

Die allgemeine Nächstenliebe besteht für Mozi darin, nicht länger zwischen sich selbst und seinen Mitmenschen zu unterscheiden. Dies ist auf alle Strukturen erweiterbar, die Familie jedes anderen ist wie die eigene und auch andere Staaten sind wie der eigene.

「子 墨 子 言 : 「視 人 之 國 若 視 其 國 , 視 人 之 家 若 視 其 家 , 視 人 之 身 若 視 其 身 . 是 故 諸 侯相 愛 則 不 野 戰 , 家 主 相 愛 則 不 相 篡 , 人與 人 相 愛 則 不 相 賊.[…] 天 下 之 人 皆 相 愛 , 強 不 執 弱 ,眾 不劫 寡 , 富 不 侮 貧 , 貴 不 敖 賤 , 詐 不 欺 愚 . 凡 天 下 禍 篡 怨 恨 可 使 毋 起 者 , 以 相 愛 生 也.」」

„Meister Mo Ti sagte: ‚Wenn man andere Staaten wie den eigenen betrachtet und andere Familien wie die eigene und andere Menschen wie sich selbst, dann werden die Feudalfürsten einander lieben und keinen Krieg miteinander führen, und die Familienvorstände werden untereinander Freundschaft pflegen und nicht aufeinander übergreifen, und die Menschen werden einander lieben und nicht schädigen. […] und Elend, Übergriffe, Unzufriedenheiten und Haß werden in der ganzen Welt nicht mehr aufkommen können. Dies hat seinen Grund in der gegenseitigen Liebe [xiang ai 相 愛].’“

Die Grenze zwischen dem Ego und der restlichen Gesellschaft wird also aufgehoben. Jeder, der in seinem eigenen Sinne handelt, handelt automatisch im Sinne der Gesellschaft und umgekehrt. Dieser Gedanke der absoluten Egalität von sich und allen anderen spiegelt sich in der mohistischen Bedeutung von yi (義) wider, welches wie ein stufenloses konfuzianisches yi (義) anmutet, also von den Klassenunterschieden (li 禮) befreit. Yi (義) ist die Umsetzung von gegenseitigem Nutzen und allgemeiner Menschenliebe in die Tat, also „humanes Verhalten“.

Die hierarchische Struktur der Gedanken Mozis lässt sich nun weiter ausformulieren. Dem Begriff des yi (義) sind ren (仁) einerseits und jian ai (兼愛) und xiang li (相利) andererseits untergeordnet.

Ren (仁) beschreibt hier die vertikale Ausprägung des yi (義), also das Verhalten der Herrschenden gegenüber ihren Untertanen. Mozis Aufruf zu ren-gemäßem Handeln gilt nur den Herrschern:

「仁 之 事 者 , 必 務 求 興 天 下 之 利 , 除 天 下 之 害 , 將 以 為 法 乎 天 下 . 利 人 乎 , 即 為 ; 不利 人 乎 , 即 止 . 且夫 仁 者 之 為 天 下 度 也 , 非 為 其 目 之 所 美 , 耳 之 所 樂 , 口之 所 甘 , 身 體 之 所 安, 以 此 虧 奪 民 衣 食 之 財 , 仁 者 弗 為 也.」

„Es ist die Aufgabe eines Menschlichen [ren 仁], sich um die Mehrung des Nutzens im Reiche zu mühen, Schaden von ihm abzuwenden und ein Vorbild für die Welt zu sein. Deshalb tut er das, was den Menschen nützt und unterlässt, was ihnen nichts nützt. Darüber hinaus denkt der Menschliche, wenn er den Nutzen des Reiches plant, nicht nur an das, was das Auge erfreut, dem Ohr behagt, dem Gaumen schmeckt und dem Körper angenehm ist. Denn wenn er dazu das Volk der für Kleidung und Nahrung notwendigen Güter berauben müsste, würde er das unterlassen.“

「故 置 此 以 為 法 , 立 此 以 為 儀 , 將 以 量 度 天 下 之 王 公 大 人 卿 大 夫 之 仁 與 不 仁 , 譬 之 猶 分 黑 白 也」

„Dies [den Willen des Himmels] macht er also zum Maßstab [fa 法] und stellt es als Richtschnur auf, um damit Menschlichkeit [ren 仁] und Unmenschlichkeit [bu ren不 仁] bei den Königen, Fürsten und Großen des Reiches zu ermitteln, so als unterschiede er zwischen schwarz und weiß.“

Die allgemeine Nächstenliebe (jian ai兼愛) und der gegenseitige Nutzen (xiang li 相利) finden primär Anwendung auf horizontaler Ebene, obwohl auch vertikal angewandt, hier aber im Gegenteil zum ren (仁) in beiden Richtungen.

「臣 子 之 不 孝 君 父 , 所 謂 亂 也.[…] 雖 父 之 不 慈 子 , 兄 之 不 慈 弟 , 君 之 不 慈 臣 , 此亦 天 下 之 所 謂 亂 也 .[…] 雖 至 大 夫 之 相 亂 家 , 諸 侯 之 相 攻 國 者 亦 然 . […] 天 下 之 亂 物 具 此 而已 矣 . 察 此 何 自 起 ? 皆 起 不 相 愛 .」

„Wenn Untertanen und Söhne ihren Fürsten und Vätern keine kindliche Pietät [xiao 孝] bezeugen, dann nennt man das Verwirrung [luan 亂]. […] Wenn selbst der Vater gegenüber seinem Sohn, der ältere gegenüber seinem jüngeren Bruder oder der Fürst gegenüber seinem Untertan keine liebevolle Gesinnung [ci 慈] hegt, so ist dies auch ein Zustand, den man Unordnung im Reiche nennt. […] Und wenn die Würdenträger ihre Familien gegenseitig in Unordnung bringen und die Lehnsfürsten sich untereinander bekämpfen, dann ist es ebenso. […] Alle Fälle von Verwirrung im Reiche sind darin enthalten. Und untersucht man, worin sie ihren Grund haben, so ist es immer der Mangel an gegenseitiger Liebe [xiang ai 相 愛].“

Jedoch auch der Begriff des yi (義) ist nicht absolut. Er wird am Maßstab des Nutzens gemessen. Gemeint ist hier der größtmögliche Nutzen für den größtmöglichen Teil der Gesellschaft.

Für die Umsetzung des yi (義) ist eine Anleitung nötig.

「天 下 從 事 者 不 可 以 無 法 儀.」

„Einer, der in der Welt etwas ausführt, kann dies nicht ohne einen Maßstab [fa 法].“

「然 則 奚 以 為 治 法 而 可 ? 故 曰 莫 若 法 天.」

„Was kann aber dann als Vorbild für die Regierung [zhi fa 治 法] dienen? Die Antwort ist: Das beste Vorbild [fa 法] ist der Himmel [tian 天].“

„Nimmt man den Himmel zum Vorbild, dann muß man sich in allem seinem Tun am Himmel orientieren und das, was der Himmel wünscht, befolgen, und unterlassen, was er nicht wünscht. […] Ganz gewiß wünscht der Himmel, daß die Menschen einander lieben und sich gegenseitig unterstützen […]

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.“

Der Himmel gibt vor, welches Verhalten dem yi (義) gemäß ist und welches nicht. Er definiert das im yi (義) enthaltene ren (仁) der herrschenden Klassen und das jian ai (兼 爱) und xiang li (相 利) der Bevölkerung.

Die Maßnahmen, die Mozi für die Umsetzung seiner Ideen vorsieht, lassen sich in zwei Bereiche teilen. Auf der einen Seite der Weg zu Friede, Menschlichkeit und Gerechtigkeit und auf der anderen Seite das Erreichen des Wohlstandes. Die hauptsächliche Erfüllung dieser beiden Hauptziele obliegt verschiedenen gesellschaftlichen Schichten.

「上 強 聽 治 , 則 國 家 治 矣 , 下 強 從 事 則財 用 足 矣 .」

„Wenn sich die Oberen ganz für die Regierung einsetzen, dann ist der Staat wohlgeordnet, und wenn die Unteren mit ganzer Kraft ihren Pflichten nachkommen, dann werden Güter und Mittel ausreichen.“

Fußend auf Mozis Menschenbild fordert er ein System, welches die Menschen durch Belohnungen und Strafen zwingt, sich seiner Vorstellung gemäß zu benehmen. Die Implementierung dieses Systems läuft parallel auf zwei Ebenen ab. Auf sakraler und irdischer Ebene gleichzeitig.

Der Maßstab (fa 法) ist der Wille des Himmels. An ihm muss sich jeder Mensch ausrichten. Um dies zu gewährleisten, zieht Mozi die Geister und Götter heran, die zu seiner Zeit im Volksglauben stark verankert waren und macht sie zu Agenten des Himmels. Diese Geister und Götter kennen den Willen des Himmels und lassen sich von ihm führen. Sie sehen und hören immer alles und sind befugt, zu belohnen oder zu bestrafen.

「故 鬼 神 之 明 , 不 可 為 幽 閒 廣 澤 , 山 林 深 谷 , 鬼 神之 明 必 知 之.」

„Dem wachen Auge der Geister kann man sich auch in düsteren Tälern oder weiten Sümpfen, in Bergen, Wäldern oder tiefen Schluchten nicht entziehen, denn die Augen der Geister werden einen dennoch sehen.“

「今 若 使 天 下 之 人 , 偕 若 信 鬼 神 之 能 賞 賢 而 罰 暴 也 , 則 夫 天 下 豈 亂 哉 !」

„Wenn man heute alle Menschen im Reiche dazu veranlassen könnte, zu glauben, dass die Geister in der Lage sind, die Tüchtigen zu belohnen [shang 賞] und die Schlechten zu bestrafen [fa 罰], wie könnte es dann im Reiche Unordnung [luan 亂] geben?“

Obgleich hier der Hauptaspekt nicht die Existenz der Geister, sondern vielmehr der Glaube der Menschen an die Existenz der Geister ist, wird doch deutlich, dass dieser Glaube von elementarer Bedeutung für die Wirksamkeit dieses Zweiges der Implementierung des Wertesystems ist. Die Wertmaßstäbe wirken also nicht von außen auf den Menschen, sondern vermittels des Geisterglaubens aus ihm heraus. In dieser Instrumentalisierung der Geister findet der utilitaristische Grundgedanke mit dem Ziel, die Unordnung zu beseitigen, Ausdruck.

Auch hier fungiert der Wille des Himmels als oberste Instanz. Um das Reich aus dem Chaos zu führen, muss es von einem obersten Herrscher vereint werden.

「是 故 選 天下 之 賢 可 者 , 立 以 為 天 子 .」

„Daher wurde der fähigste Weise des Reiches ausgewählt und als Himmelssohn eingesetzt.“

Dieser kann nicht vom Volk gewählt werden, da es dazu aufgrund seiner Beschränktheit und Selbstsucht nicht in der Lage ist. Auch der Gedanke, den Herrscher von einer Gruppe Weiser ernennen zu lassen, wird gleich wieder verworfen, denn der Herrscher darf keine andere Machtinstanz über sich haben außer dem Himmel. Somit obliegt es zwangsläufig dem Himmel, den Herrscher zu bestimmen. Das geschieht durch Anlegen des Maßstabes (fa 法), also dem Willen des Himmels.

Ist der Himmelssohn einmal installiert, so besteht seine Aufgabe darin, Standards zu erlassen, die die Gesellschaft aus dem Urzustand führen sollen.

Da das Land allerdings zu umfangreich ist, um von einer Person alleine vereinheitlicht zu werden und als

「以 其 力 為 未 足 , 又 選 擇 天 下 之 賢 可 者 , 置 立 之 以 為 三 公 .」

„[…] man sah

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, daß seine Kraft nicht ausreichte, da wählte man auch andere fähige und weise Männer des Reiches aus und machte sie zu den drei Ministern.“

Dann folgt der nächste Schritt, sie

「故 畫 分 萬 國 , 立 諸 侯 國 君 […] 又 選 擇 其 國 之 賢 可 者 , 置 立 之 以 為 正 長 .」

„[…] teilten sie das Ganze in zahllose Gebiete und setzten Feudalfürsten und Landesherren ein. […] Und man wählte die weisesten und fähigsten Männer jedes Landes aus und setzte sie als Beamte ein.“

So wird das Land in immer kleinere Bereiche geteilt, bis hinab zu den Gemeinden. Jedem Teil auf jeder Ebene wird ein Mann vorgestellt. Als Kriterium gilt die Menschlichkeit (ren 仁):

「是 故 里 長 者 , 里 之 仁 人 也 .」

„Der menschlichste [仁] Mann einer jeden Gemeinde wurde der Gemeindevorsteher.“

「鄉 長 者, 鄉 之 仁 人 也 .」

„Bezirksvorsteher war der menschlichste [仁] Mann im Bezirk.“

「國 君 者 ,國 之 仁 人 也 .」

„Fürst war der menschlichste [仁] Mann seines Landes.“

Nach der Installation dieses hierarchischen Systems verkündete der Himmelssohn seine Regierungspolitik.

「聞 善 而 不 善 ,皆 以 告 其 上 . 上 之 所 是 , 必 皆 是 之 , 所 非 必 皆 非 之 , 上 有 過 則 規 諫 之,下 有 善 則 傍 薦 之 .」

„Wenn einer Gutes oder Schlechtes erfährt, dann soll er seinem Vorgesetzten davon berichten. Und was der Vorgesetzte für richtig hält, das müssen alle für richtig halten, und was er für falsch hält, das müssen alle für falsch halten. Wenn ein Vorgesetzter einen Fehler begeht, dann soll man sich in angemessener Weise beklagen, und wenn seine Untertanen Gutes tun, soll sie der Vorgesetzte empfehlen.“

「上 以 此 為 賞 罰 .」

„Auf dieser Grundlage belohnten [shang 賞] und bestraften [fa 罰] die Oberen […].“

Diese Verhaltensregeln werden dem Volk in den Gemeinden vom Gemeindevorsteher beigebracht. Er richtet die Menschen am Bezirksvorsteher aus, dessen Aufgabe es ist,

「同 鄉 之 義」

„[…] die Ansichten im Bezirk zu vereinheitlichen […].“

Der Bezirksvorsteher wiederum richtet die Menschen am Landesfürsten aus und dieser sie am Himmelssohn. Auf allen Ebenen bis hin zum Himmelssohn werden die Meinungen der Menschen weiter vereinheitlicht.

「察 天 下 之 所 以 治 者 何 也 ? 天 子 唯 能 壹 同 天 下 之 義 .」

„Denn prüfte man, worauf die Wohlgeordnetheit im Reiche beruht, so liegt sie einfach daran, daß der Himmelssohn die vielfältigen Ansichten in seinem Reiche zu vereinheitlichen versteht.“

Wenn Untertanen und Herrscher verschiedene Ansichten haben, werden jene, welche der Herrscher belohnt, vom Volk verachtet werden und solche, die er bestraft, vom Volk gelobt.

Das Volk hat kein Recht, sich gegen den Himmelssohn zu erheben. Sollte dieser jedoch nicht gemäß dem Willen des Himmels regieren, so wird das ganze Land von Naturkatastrophen heimgesucht und somit der Herrscher und das Volk bestraft.

„Aber selbst wenn sich jeder mit dem Himmelssohn identifiziert, aber nicht im Einklang mit dem Himmel ist, dann nehmen die Naturkatastrophen kein Ende.“

Die beiden Implementierungsebenen, die spirituelle und die weltliche, weisen beträchtliche Parallelen auf. In beiden Fällen ist der Wille des Himmels das maßgebende Prinzip (fa 法) und es wird auf ein System der Überwachung und der Belohnungen und Strafen gesetzt. Dies hat seine Ursache im Menschenbild des Mozi. Seiner Meinung nach müssen die Menschen gezwungen werden, sich rechtschaffen – oder vielmehr richtig – zu verhalten. Grundlage für die Wirksamkeit des Systems ist die totale Überwachung.

「是 以 舉 天 下 之 人 皆 恐 懼 振 動 惕 慄 , 不 敢 為 淫 暴 ,天 子 之 視 聽 也 神」

„Dadurch wurden die Einwohner des Reiches alle sehr erschreckt und fürchteten sich und wagten nicht, Schlechtes zu tun, und sagten: ‚Augen und Ohren des Himmelssohnes haben übernatürliche Fähigkeiten.’ [Chang übersetzt den letzten Teil als ‚The ruler is like a god in his seeing and hearing!‘ Hier wird die Nähe zu der sakralen Implementierungsebene deutlicher.]“

Das Volk lebt in Angst und Schrecken und ist zu gelähmt, um gegen das Gesetz, den Willen des Himmels, zu verstoßen. Die Methoden wirken einerseits von außen auf den Menschen, andererseits von innen heraus, so dass sie sich gegenseitig ergänzen und den Menschen vollständig einschließen.

Der Wille des Himmels (tian zhi 天 志) ist das Fundament des Mohismus. Er beschreibt die Grundlagen der funktionierenden Gesellschaft, zu deren Erlangen und Erhalten alles andere dient. Der Himmel greift nicht unmittelbar in die Welt ein, sondern über seine Agenten respektive über den Himmelssohn. Die Kommunikation mit diesen verläuft über den Willen des Himmels.

「天 之 意 不 欲 大 國 之 攻 小 國也 , 大 家 之 亂 小 家 也 , 強 之 暴 寡 , 詐 之 謀 愚 , 貴 之 傲 賤,[…] 欲 人 之 有 力 相 營 , 有 道 相 教 , 有 財 相 分 也 . 又 欲 之 強 聽 治 也 , 下 之 強 從 事 也 .」

„Der Himmel wünscht nicht, daß große Staaten kleine angreifen, daß große Familien bei kleinen Verwirrung stiften, daß die Starken den Minderheiten übel mitspielen, daß die Schlauen die Dummen überlisten und die Vornehmen die Geringen verachten. […] Er will, dass die Kräftigen ihre Mitmenschen unterstützen, die Gebildeten ihre Mitmenschen belehren und die Begüterten mit ihren Mitmenschen teilen. Auch will er, daß die Oberen sich ganz für die Regierung und die Unteren sich mit ihrer ganzen Kraft bei ihren Aufgaben einsetzen.“

„Der Himmel wünscht Gerechtigkeit und hasst Unrecht.“

„Der Himmel wünscht Leben und hasst Tod, er wünscht Wohlstand und hasst Armut, er wünscht Ordnung und hasst Unordnung.“

Der Wille des Himmels dient als Maßstab [fa 法] für das Verhalten aller Teile der Gesellschaft. Er ist das, was dem Gesetz bei Mozi am nächsten kommt und somit Eckpfeiler seiner Lehre. Die Befolgung des Gesetzes durch die Bevölkerung ist durch die Obrigkeit gesichert. Der Himmelssohn jedoch ist die höchste menschliche Instanz und somit keinem irdischen Wesen Rechenschaft schuldig. Sein Verhalten wird lediglich durch den Himmel selbst überwacht und mit Naturkatastrophen bestraft, sollte es seinem Willen zuwiderhandeln.

„Alles, was zusätzliche Ausgaben erfordert und nicht im Sinne des Volkes ist, verurteilten sie [die ‚heiligen Könige des Altertums‘].“

Mozi verlangt, dass Begräbnisse einfacher gestaltet werden. Er unterzieht sie seinem Utilitarismus. Die Särge, Totengewänder, Grabhügel und Gräber sollen einfacher gestaltet sein, so dass sie gerade ihrem Zweck dienen.

Die Musik ist für Mozi der Inbegriff der sozialen Ungerechtigkeit und steht stellvertretend für alle Arten von privilegiertem Luxus. Sie bleibt Reichen und Hochgestellten vorbehalten und wird vom einfachen Volk finanziert.

„[…] betrachtet man es [Musik, Prunk, Festmahle], so dient dies nicht dem Nutzen des Volkes. Daher sagte Meister Mo Ti: Musik zu machen ist schlecht.“

Nicht notwendige Kriege sind für Mozi eine unnötige Verschwendung (Mozi verdammt nicht generell Angriffskriege; Strafexpeditionen unterstützt er).

Land sei genügend da, so Mozi, zur Erzielung eines höheren Ernteertrages mangele es bloß an Menschen. Also fordert er eine frühe Heirat.

„Männer von zwanzig Jahren dürfen es nicht wagen, keinen Hausstand zu gründen, und Mädchen von fünfzehn Jahren dürfen es nicht wagen, keinem Manne zu dienen.“

Kriege müssen vermieden werden, denn sie fordern viele Tote und trennen die Soldaten für lange Zeit von ihren Frauen. Die Soldaten werden zudem von ihrer produktiven Arbeit abgehalten.

Die Musik bindet Arbeitskräfte, da für das Spielen der Instrumente junge Männer oder Frauen eingesetzt werden und sie das Spielen erlernen müssen. Des Weiteren müssen die Instrumente hergestellt werden. Doch auch das Hören der Musik selbst ist kontraproduktiv, denn die Fürsten hören Musik in Gesellschaft von Beamten und Geringen, was diese vom Arbeiten abhält.

„Dadurch, daß heute die Könige, Fürsten und hohen Beamten Musik machen lassen, rauben sie dem Volke die Mittel für Kleidung und Nahrung […]“

Bei Todesfällen Verwandter oder Vorgesetzter mussten die Menschen Trauerzeiten von bis zu drei Jahren einhalten. In dieser Zeit mussten sie sexuell abstinent leben und durften nicht arbeiten. Dies verringert einerseits den Bevölkerungszuwachs und hindert die Produktion. Außerdem waren Menschenopfer keine Seltenheit und so folgten z.B. dem Himmelssohn einige hundert Menschen in den Tod.

Die Philosophie des Mozi strebt das Ziel an, den Wohlstand, den Frieden und die Gerechtigkeit des Volkes zu verwirklichen und zu vermehren. Das wichtigste Kriterium für die Beurteilung der sakralen und weltlichen Dinge ist dabei die Nützlichkeit. Deshalb lehnt Mozi ungerechte Kriege, Prunksucht, Festmahle, einen aufgeblähten Beamtenapparat, Kunst und Musik ab und fordert für die Menschen ein einfaches Leben in harter Arbeit, ohne Luxus, ohne (unnütze) Freuden in einer strengen Ordnung, in der jeder seine Rolle zugewiesen bekommt.

Die ideale Ordnung ist nach Mozi ein nach außen hin friedliches Staatswesen mit einem untadeligen Herrscher (dem Himmelssohn, tian zi) an der Spitze, der das Wohlergehen des Volkes fördert. Auflehnung oder Widerstand gegen den Herrscher sind verboten, dennoch haftet das Volk für das Versagen des Herrschers. Der Mensch wird durch staatliche Gesetze und durch ständige Überwachung geformt. Belohnungen (shang) und Strafen (fa) sowie eine totale Überwachung durch den Staat sorgen für die Einhaltung der Gesetze und für einen Lebenswandel in Nächstenliebe und Menschlichkeit.

Die Philosophie des Mozi steht in einem tiefen Widerspruch zwischen den chaotischen, egoistischen und brutalen Wesen des Menschen einerseits und dem Idealbild des rechtschaffenen, guten und edlen Menschen andererseits. Dieser Widerspruch wird nicht durch einen inneren Wandel des menschlichen Charakters bzw. durch eine Veredelung des Gemüts aufgehoben, sondern durch Zwang von außen „bereinigt“.

Eine Adaption erfuhr sein Werk durch den deutschen Dichter Bertolt Brecht. Unter dem Titel Me-ti – Buch der Wendungen fasste Brecht eine Verhaltenslehre zusammen, in der in verballhornter Form die Lehre des Kommunismus dargestellt wird, wie ihn Brecht rezipiert hat. In der Figur der Lai-tu porträtierte Brecht seine Freundin Ruth Berlau, in der Figur des Ki-en-leh oder Kin-jeh sich selbst.

Der August 2016 in China gestartete erste Weltraumsatellit für Experimente zur Quantenkommunikation wurde Micius benannt. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Wissenschaftsinstituten in Österreich und China.

Major League Soccer 2011

Die 16. Major League Soccer Saison begann am 15. März 2011 mit der Partie Seattle Sounders FC gegen Los Angeles Galaxy. Die Kalifornier siegten mit 1:0. Das erste Tor der Saison erzielte der Brasilianer Juninho.

Alle anderen Teams starteten am 19. März in die Spielzeit. Die Regular Season endete am 22. Oktober 2011. Anschließend fanden die MLS Play-offs statt, die mit dem Spiel um den MLS Cup ihren Abschluss fanden. Gewinner der 2011er Serie wurde Los Angeles Galaxy. Die Kalifornier konnten schon im Vorfeld als Punktbester der Regular Season den Supporters Shield erringen.

1Trainerwechsel während der Saison wurden entsprechend aktualisiert. Stand: 8. Juni 2011

Die 18 Teams spielen zunächst im Grunddurchgang (regular season) jeweils zweimal gegeneinander. Somit absolviert jede Mannschaft insgesamt 34 Spiele. Die besten drei Teams jeder Conference qualifizieren sich für die MLS-Cup Semifinals (Viertelfinale) und die vier nächstplatzierten unabhängig von ihrer Conference qualifizieren sich für die MLS-Cup Playoffs Play-In-Round. Die Mannschaft mit den meisten Punkten in der Regular Season gewinnt den MLS Supporters’ Shield.

Die Playoffs werden nach Ablauf der 34 Spieltage der Regular Season in mehreren Runden mit teils unterschiedlichem Modus ausgespielt

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. Bis auf das Finale erfolgen alle Spiele innerhalb der jeweiligen Conference.

Wild Card Series

In den neu eingeführten Wild Card Series treffen jeweils der Vierte und der Fünfte jeder Conference aufeinander. Heimrecht hat jeweils der Vierte der Regular Season. Der Sieger qualifiziert sich jeweils für das Conference-Halbfinale. Sie wurden am 26. bzw. 27. Oktober 2011 ausgetragen.

Conference-Halbfinals

Die Conference-Halbfinals werden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, wobei neben der Summe der Tore die Auswärtstorregel gilt, die auch in europäischen Pokalwettbewerben angewandt wird. Der Conference-Tabellenführer spielt dabei gegen den Sieger der Wild Card Series und der Zweite der Conference-Tabelle gegen den Dritten. Das Hinspiel findet im Stadion der in der Conference-Tabelle niedriger platzierten Mannschaft statt, das Rückspiel im Stadion der anderen Mannschaft

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. Die nach beiden Spielen feststehenden Gewinner erreichen die Conference-Finals. Die Hinspiele finden am 29./30. Oktober statt, die Rückspiele am 2./3. November.

Conference-Finals

Die Conference-Finals wurden am 6. November 2011 zwischen den Siegern der Conference-Halbfinals ausgetragen. Sie werden ohne Rückspiel gespielt und gegebenenfalls durch Verlängerung und Elfmeterschießen entschieden

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.

MLS-Cup-Finale

Das MLS-Cup-Finale wurde am 20. November 2011 zwischen den beiden Siegern der Conference-Finals im Stadion der in der Gesamttabelle höherplatzierten Mannschaft und ohne Rückspiel gespielt und gegebenenfalls durch Verlängerung und Elfmeterschießen entschieden.

Das beste Team der Regular Season sowie der Sieger des MLS-Cup qualifizieren sich direkt für die CONCACAF Champions League. Der unterlegene Finalist sowie der US Open Cup Sieger qualifizieren sich für die Qualifikationsrunde zur Champions League.

Toronto FC und Vancouver Whitecaps FC können sich als kanadische Teams nicht via MLS für die Champions League qualifizieren. Dieses geht nur über die Canadian Championship.

(M) = Meister 2010, (SS) = MLS Supporters‘ Shield 2010, (CC) = kanadischer Pokalsieger 2010, (OC) = US-amerikanischer Pokalsieger 2010

siehe auch: Liste der Torschützenkönige der Major League Soccer

Das 15. MLS All-Star Game fand am 27. Juli 2011 in der Red Bull Arena statt. Wie im Vorjahr war der Gegner des All-Star Teams Manchester United.

Lamar Hunt U.S. Open Cup

Canadian Championship
→ Hauptartikel: Canadian Championship 2011

→ Hauptartikel: CONCACAF Champions League 2010/11
→ Hauptartikel: CONCACAF Champions League 2011/12

Anders als die MLS-Saison wird die Champions League in einer Saison ausgespielt, die im Juni beginnt und im Mai des folgenden Jahres endet. Die US-Mannschaften der MLS-Saison 2011 können sich daher für die Champions-League-Saison 2012/13 qualifizieren, während die kanadische Mannschaft (Toronto FC), die sich über die im Mai beendete Canadian Championship 2011 qualifiziert hat, bereits in der Champions-League-Saison 2011/12 antritt.

Neben den Pokalsiegern der beiden Länder qualifiziert sich der Sieger des MLS Supporters‘ Shield sowie die beiden Finalteilnehmer der MLS-Endrunde ebenfalls für die Champions-League-Saison 2012/13, sofern sie aus den USA kommen. Sollte eine der kanadischen Mannschaften den MLS Supporters‘ Shield gewinnen oder das MLS-Cup-Finale erreichen, oder der Supporters‘-Shield-Gewinner ins Finale der Endrunde einziehen, rückt die nächste US-Mannschaft auf den Champions-League-Startplatz nach. Dem kanadischen Verband steht grundsätzlich nur ein Startplatz in der Champions League zur Verfügung, der mit dem Gewinner der Canadian Championship besetzt wird.

In der Major League Soccer tragen diverse Mannschaften innerhalb einer Regular Season verschiedene Pokale aus. Sieger ist der, wer am Ende am besten die Regular Season abgeschlossen hat bzw. der die direkten Vergleiche für sich entscheiden konnte. Je nach Cup ändert sich diese Regelung.

1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

Neobuxbaumia mezcalaensis

Neobuxbaumia mezcalaensis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Neobuxbaumia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Neobuxbaumia mezcalaensis wächst einzeln und erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis 10 Metern. Die säulenförmigen, gelblich grünen Triebe weisen Durchmesser von 13 bis 40 Zentimetern auf. Die 13 bis 25 Rippen sind breit und kantig. Die ein bis vier leicht abgeflachten Mitteldornen sind gerade

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, dunkel und nur wenig länger als die fünf bis neun Randdornen. Die ausgebreiteten Randdornen sind weißlich bis gelblich, an ihrer Spitze dunkler und 0,8 bis 2 Zentimeter lang.

Die trichterförmigen Blüten erscheinen oft entlang des gesamten Triebes. Sie sind weiß bis gelblich und purpurfarben und bis 5 Zentimeter lang. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit Höckern mit kleinen Schuppen und Wolle besetzt. Die kugel- bis eiförmigen Früchte sind 3 bis 4 Zentimeter lang und mit Höckern, die ausdauernde Wolle und Dornen tragen, besetzt.

Neobuxbaumia mezcalaensis ist in Mexiko weit verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cephalocereus mezcalaensis erfolgte 1932 durch Helia Bravo Hollis. Curt Backeberg stellte die Art 1941 in die Gattung Neobuxbaumia.

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d.h. als nicht gefährdet geführt.

Spešov

Spešov (deutsch Speschow, auch Speschau) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt vier Kilometer nördlich von Blansko und gehört zum Okres Blansko.

Spešov befindet sich im westlichen Teil des Drahaner Berglandes. Das Dorf erstreckt sich am rechten Ufer der Svitava entlang des Baches Spešovský potok. Im Norden erheben sich die Na Vápnech (361 m) und Hora (383 m), nordöstlich die Spálená hora (529 m), im Osten der Podvrší (590 m), südlich die Kešůvka (387 m) und der U Krbu (544 m), südwestlich der Jedle (561 m) und nordwestlich die Bukovice (500 m). Durch Spešov verläuft ohne Halt die Bahnstrecke Česká Třebová–Brno, die nächste Bahnstation ist Dolní Lhota.

Nachbarorte sind Jestřebí im Norden, Rájec und Karolín im Nordosten, Ráječko im Osten, Horní Lhota im Südosten, Dolní Lhota im Süden, Milonice und Závist im Südwesten, Malá Lhota und Žernovník im Westen sowie Černá Hora im Nordwesten.

Die erste schriftliche Erwähnung der Feste Spešov erfolgte 1373 als Sitz des Vladiken Ctibor von Spešov. Ihm folgte ab 1390 sein Sohn Buzer von Spešov. Im darauffolgenden Jahre wurde auch eine Mühle erwähnt, seit 1407 ist in Spešov ein Hof nachweisbar. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wechselten die Besitzer von Spešov häufig. 1415 erwarb Vaňek von Boskowitz die Güter. Seit 1550 gehörte Spešov zur Herrschaft Černá Hora. Im Jahre 1806 nahm die Dorfschule den Betrieb auf, zuvor wurden die Kinder in Bořitov und Blansko unterrichtet. In den Hügeln westlich des Dorfes wurde Eisenerz abgebaut. Später wurde bei Spešov Muschelkalk und Gusssand abgebaut. Zwischen 1846 und 1847 erfolgte der Bau der Bahnstrecke Česká Třebová–Brno, die das Dorf im östlichen Teil durchquerte. Eine Bahnstation wurde in Spešov nicht eingerichtet.

Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Spešov/Speschau 1850 zu einer selbstständigen Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Boskovice. 1879 entstand die neue Schule, die zwei Jahre später für den zweiklassigen Unterricht erweitert wurde. 1903 erfolgte der Bau der Straße von Blansko über Dolní Lhota nach Rájec. 1907 wurde der Friedhof angelegt. 1948 wurde die Gemeinde dem Okres Blansko zugeordnet. Spešov wurde 1980 nach Blansko eingemeindet. 1999 wurde die Schule in Spešov geschlossen. Nach einem Referendum löste sich das Dorf mit Beginn des Jahres 2000 von Blansko los und bildete eine eigene Gemeinde. Seit dem 17. April 2009 führt Spešov ein Wappen und Banner. Gepfarrt ist das Dorf seit eh und jeh nach Blansko. Nordwestlich des Dorfes befindet sich ein Freibad.

Für die Gemeinde Spešov sind keine Ortsteile ausgewiesen.

Adamov | Bedřichov | Benešov | Blansko | Borotín | Bořitov | Boskovice | Brťov-Jeneč | Bukovina | Bukovinka | Býkovice | Cetkovice | Crhov | Černá Hora | Černovice | Deštná | Dlouhá Lhota | Doubravice nad Svitavou | Drnovice | Habrůvka | Hodonín | Holštejn | Horní Poříčí | Horní Smržov | Chrudichromy | Jabloňany | Jedovnice | Kněževes | Knínice u Boskovic | Kořenec | Kotvrdovice | Kozárov | Krasová | Krhov | Křetín | Křtěnov | Křtiny | Kulířov | Kunčina Ves | Kunice | Kuničky | Kunštát | Lazinov | Lažany | Letovice | Lhota Rapotina | Lhota u Lysic | Lhota u Olešnice | Lipovec&nbsp

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;| Lipůvka | Louka | Lubě | Ludíkov | Lysice | Makov | Malá Lhota | Malá Roudka | Míchov | Milonice | Němčice | Nýrov | Obora | Okrouhlá | Olešnice | Olomučany | Ostrov u Macochy | Pamětice | Petrov | Petrovice | Prostřední Poříčí | Rájec-Jestřebí | Ráječko | Roubanina | Rozseč nad Kunštátem | Rozsíčka | Rudice | Sebranice | Senetářov | Skalice nad Svitavou | Skrchov | Sloup | Spešov | Stvolová | Sudice | Suchý&nbsp

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;| Sulíkov | Světlá | Svinošice | Svitávka | Šebetov | Šebrov-Kateřina | Šošůvka | Štěchov | Tasovice | Uhřice | Újezd u Boskovic | Újezd u Černé Hory | Úsobrno | Ústup | Valchov | Vanovice | Vavřinec | Vážany | Velenov | Velké Opatovice | Vilémovice | Vísky | Voděrady | Vranová | Vysočany | Závist | Zbraslavec | Žďár | Žďárná | Žernovník | Žerůtky

KVF

KVF
Grabmal von unbekannt

KVF (Kings‘ Valley no. F) bezeichnet ein altägyptisches Grab im Tal der Könige, das im Januar 1921 von Howard Carter während seiner Grabungsarbeiten für Lord Carnarvon entdeckt wurde

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. Es ist eines von insgesamt 20 angefangenen Gräbern beziehungsweise Gruben, die anstelle einer Ziffer einen Buchstaben zur Bezeichnung erhalten haben. Diese Gruben werden als „Arbeitergruben“, „Einbalsamamierungsgruben“ oder Cachettes bezeichnet und reichen gegenwärtig bis zur Bezeichnung KVT.

Das recht kleine Grab mit insgesamt 2

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,96 m² liegt im südwestlichen Wadi des Tals. KVF besteht aus einer absteigenden Treppe, die in einem einzigen, rechteckigen Raum endet. Es gibt keine Wanddekorationen und keine Hinweise auf einen Grabbesitzer und ob tatsächlich eine Bestattung stattgefunden hatte.

KVF wird in die 18. Dynastie (Neues Reich) datiert. In der Nähe des Grabes entdeckte Howard Carter vier Gruben von denen eine intakt war und Grabbeigaben von Thutmosis III. enthielt. Aufgrund dieser Funde und dem nicht weit entfernten KV34 nahm Carter deshalb an, es müsse einen Bezug zu KVF geben. Elizabeth Thomas hingegen sah die Gruben in Verbindung zu KV34. Nicholas Reeves hinterfragt, dass dieses Grab ein „Fehlstart“ für das Königsgrab von Thutmosis III. gewesen sein könnte

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.

KVF ist heute unzugänglich und mit Schutt verfüllt.

Brand im Blücher-Flöz

Der Brand im Blücher-Flöz auf der Gemarkung von Neunkirchen (Saar) zwischen 2009 und 2012 war der größte Brand eines Flözes im Saarrevier und deutschlandweit. Er entstand, nachdem die Bundesstraße 41 im Jahr 1990 als Umgehungsstraße westlich an Neunkirchen vorbeigeführt wurde und beim Bau der eingetieften Trasse die tagesnahen Steinkohleflöze angeschnitten wurden. In den 1990er Jahren entzündete sich die kohleführende Schicht durch Sauerstoffeintritt und die folgende Wärmeentwicklung. Löschmaßnahmen blieben zunächst aus bzw. wirkungslos. Der Kohlebrand im Blücher-Flöz, eines der Hauptflöze des Saarreviers, das ehemals hier tagesnah ausgebeutet wurde, drohte, sich weiter auszubreiten und die Innenstadt von Neunkirchen unbewohnbar zu machen. Der Flözbrand wurde durch die RAG Aktiengesellschaft ab 2009 mit verschiedenen Maßnahmen bekämpft und konnte im Oktober 2012 vorläufig gelöscht werden.

Bei Neunkirchen verlaufen die Kohleflöze des Oberkarbons im Saar-Nahe-Becken tagesnah bzw. treten unmittelbar an die Oberfläche und wurden seit vorgeschichtlicher Zeit zunächst oberflächlich, dann bergmännisch ausgebeutet. Seit dem 19. Jahrhundert waren im näheren Umfeld des späteren Brandherdes die Grube König etwa 1 km weiter östlich, die Grube Heinitz und die Grube Reden angelegt worden, die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in großem Stil Steinkohle förderten, bis die weitere Gewinnung der Kohle durch Erschöpfung der Flöze und durch die Konkurrenz des Weltmarktes nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden konnte. Danach blieben im Erdreich große Mengen ungeförderter Kohle und auch die Kohleflöze geringer Mächtigkeit zurück, die nie wirtschaftlich gefördert werden konnten. Das Blücher-Flöz mit einer Mächtigkeit von drei bis vier Metern war hier gegen 1830 nur in einer Höhe von zwei Metern abgebaut worden. Mehr hatte die damalige Technik nicht zugelassen, da die Bergleute nur in Körperhöhe arbeiten konnten.

Er entstand, nachdem die Bundesstraße 41 im Jahr 1990 als Umgehungsstraße westlich an Neunkirchen vorbeigeführt wurde und beim Bau der eingetieften Trasse die tagesnahen Steinkohleflöze angeschnitten wurden. In den 1990er Jahren entzündete sich die kohleführende Schicht durch Sauerstoffeintritt und die folgende Wärmeentwicklung. Das Flöz brennt nicht mit offener Flamme, sondern glimmt. 1998 musste das Flöz erstmals gelöscht werden. Im Jahr 2009 trat Dampf aus der Böschung der Bundesstraße 41 aus. Die RAG Aktiengesellschaft erkundete das Gelände 2009 durch Bohrungen und stellte fest, dass sich der Kohlebrand bereits bis in eine Tiefe von bis zu 22 m ausgebreitet hatte. Ab 2009 wurde das Gelände aus Rasensprengern Sommer und Winter mit insgesamt 140.000 m3 Wasser besprüht, was den Brand anfachte, da der entstehende Wasserdampf Risse und Spalten im Gebirge verursachte, die besseren Sauerstoffzutritt ermöglichten.

Schließlich wurde der Brand in den Jahren 2011 und 2012 fachmännisch bekämpft. Ab Oktober 2011 wurde eine schützende Dichtwand aus Beton zur Bundesstraße 41 hin gebaut, um eine Ausbreitung des Brandes zur Straße hin bzw. den Sauerstoffzutritt durch die Straßenböschung zu verhindern. Es wurden 197 Pfähle mit 3900 Bohrmetern und einem Durchmesser von 90 Zentimetern um den Brandherd eingebracht. Danach sorgten 2650 Kubikmeter Beton in Pfählen und Zwischenräumen für die Abgrenzung der Brandzone zum nicht brennenden Flöz. Die Temperatur im Berg konnte von 300 Grad auf unter 60 Grad gesenkt werden. Ab September 2012 wurde heißes Material punktuell ausgebaggert, gelöscht und wieder eingebaut. Dazu war ein Teilaushub des Geländes von höchstens drei Meter notwendig. Das wieder eingebaute Material wurde verdichtet. Das durch die Baggerarbeiten verwüstete Gelände soll später wieder modelliert und aufgeforstet werden.

Die gesamte Maßnahme (projektiert waren 28

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.000 m3 Aushub) kostete die RAG 1,5 bis 2 Millionen Euro. Das größte anzunehmende Szenario, das komplette Ausbaggern des Erdbrandes (mit projektierten 87.000 m3 Aushub), konnte zunächst vermieden werden. Der Brand gilt seit Ende Oktober 2012 als gelöscht und soll nun ein Jahr lang beobachtet werden, ob er erneut aufflammt.

Koordinaten:

Pinzgauer Lokalbahn

Koordinaten:

Die Pinzgauer Lokalbahn (früher Pinzgaubahn, auch Krimmler Bahn) ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 760 Millimetern (Bosnische Spurweite) im österreichischen Bundesland Salzburg. Die seit 1. Juli 2008 im Eigentum des Landes Salzburg stehende ehemalige ÖBB-Strecke wird von der Salzburg AG unter der Bezeichnung SLB Pinzgauer Lokalbahn betrieben. Sie verläuft mit knapp 53 Kilometer Länge im Tal der Salzach zwischen Zell am See und Vorderkrimml durch die Hochgebirgsregion des Salzburger Pinzgaus.

Der Abschnitt zwischen Mittersill und Wald war wegen einer starken Beschädigung durch Hochwasser seit dem Jahr 2005 unbefahrbar und wurde in zwei Etappen wieder aufgebaut. Die komplette Strecke wurde am 11. September 2010 wieder eröffnet.

Bereits 1889 gab es Pläne zur Errichtung einer Eisenbahnstrecke von Zell am See in den Oberpinzgau. Die Vorarbeiten bis zur Konzessionserteilung dauerten jedoch noch bis 1896. Am 19. Mai 1896 unterzeichnete Kaiser Franz Joseph I. die Urkunde zum Bau und Betrieb einer schmalspurigen Lokalbahn von Zell am See über Mittersill nach Krimml.

Eröffnet wurde die Schmalspurbahn als Pinzgauer Localbahn am 3. Jänner 1898. Geplant war neben der Errichtung einer elektrisch zu betreibenden Kleinbahn von der Endstelle (Unter-)Krimml zu den Krimmler Wasserfällen auch die Verbindung mit der Zillertalbahn in Tirol. Beide Vorhaben wurden jedoch nicht verwirklicht.

Anfänglich verkehrten täglich zwei Personenzüge, wobei einer auch den Güterverkehr übernahm. Dieser diente in erster Linie dem Holztransport und dem Transport von landwirtschaftlichen Gütern. In Zell am See wurde die Fracht auf Normalspurwagen umgeladen. 1926 wurde der Rollwagenbetrieb eingeführt.

Der Personenverkehr litt seit dem Aufkommen des Individual- und Autobusverkehrs in der Nachkriegszeit zunehmend unter starkem Fahrgastschwund. Er konnte jedoch durch Verbesserungen wieder attraktiver gemacht werden: So wurden 1986 die ersten Triebwagen der Reihe 5090 angeliefert, die nach dem Vorbild der StLB VT 31–35 konstruiert waren.

1987 wurde die Bahntrasse zwischen Mittersill und Krimml durch Hochwasser schwer beschädigt. Dies führte jedoch nicht, wie befürchtet wurde, zur Einstellung der Bahn in diesem Abschnitt, sondern zu einem aufwändigen Wiederaufbau der Gleisanlagen. In späteren Jahren erfolgte zusätzlich die Entschärfung einiger besonders enger Bögen, wodurch die Pinzgaubahn die einzige Schmalspurbahn der ÖBB wurde, auf der fahrplanmäßig Geschwindigkeiten von 70 km/h erreicht werden konnten. Auch wurden zusätzliche Haltepunkte eingerichtet und der schaffnerlose Betrieb eingeführt.

Anfang des Jahres 1989 wurde der sogenannte Stadtverkehr Zell am See eingerichtet, das bedeutete zusätzliche Fahrten zwischen Zell am See und Bruckberg Golfplatz. Dadurch ergab sich auf diesem Teilstück werktags ein 30-Minuten-Takt. Die Fahrt auf dieser Teilstrecke konnte fortan fahrplanmäßig in nur acht Minuten Fahrtzeit, gegenüber zwölf Minuten mit dem Autobus, zurückgelegt werden. Der Fahrplan konnte so konzipiert werden, dass kein zusätzliches Fahrzeug nötig wurde. Mit solchen Maßnahmen konnte man die Strecke als „Paradeschmalspurstrecke“ der ÖBB bezeichnen.

Dennoch wurde der Güterverkehr 1998 von den ÖBB als unrentabel betrachtet und eingestellt, ab 2000 bestanden Bestrebungen der ÖBB, den Betrieb komplett einzustellen. Dies führte zu langwierigen Verhandlungen mit dem Bundesland Salzburg. Nach praktisch jährlich wiederkehrenden Ankündigungen einer Betriebseinstellung wurde letztlich ein Verkehrsdienstevertrag mit dem Land Salzburg geschlossen, welcher einen langfristigen Bestand der Pinzgaubahn garantieren sollte. Der zwischen dem Bund, dem Land Salzburg und den ÖBB unterzeichnete Vertrag sah für die Bahn Investitionen in der Höhe von 21,2 Millionen Euro vor. 80 % dieser Summe wurden vom Verkehrsministerium beigetragen, 20 % vom Verkehrsressort des Landes Salzburg. Als erstes Anzeichen für die Wirksamkeit dieses Vertrages wurde die 2005 erfolgte Bestellung neuer Fahrzeuge angesehen. Ab der Neuorganisation der ÖBB zum 1. Jänner 2005 gehörte die Pinzgaubahn zunächst zur Personenverkehr AG der ÖBB.

Zwischen dem 10. und 12. Juli 2005 (ein lokal stärkeres Ereignis als das große Augusthochwasser) unterspülte die Hochwasser führende Salzach auf weiten Teilen die Gleise der Bahntrasse und bewirkte, dass die Pinzgaubahn vorübergehend nur mehr auf einem kurzen Teilstück bis Piesendorf verkehren konnte. Am 21. Oktober 2005 wurde nach Wiederherstellung des Unterbaues und des Gleiskörpers der Betrieb wieder bis Mittersill aufgenommen. Ab Streckenkilometer 28,857 blieb die Bahn weiterhin unbefahrbar.

Der Wiederaufbau des vor allem für den Tourismus in den Nationalpark Hohe Tauern bedeutenden Streckenabschnittes bis Krimml war lange Zeit nicht gesichert. Zur Wiederherstellung des Schutzdammes der Salzach mussten die beschädigten Gleisanlagen in mehreren Abschnitten gänzlich abgetragen werden.

Im Jänner 2007 schlossen die ÖBB und das Land Salzburg eine Übereinkunft zum Wiederaufbau der 2005 schwer beschädigten Strecke in einer verbessert trassierten Linienführung, die Bahndämme waren bereits beim Bau der Hochwasserschutzmaßnahmen hergestellt worden. Die dafür benötigten Beträge kamen vom Verkehrsministerium, aus dem Infrastrukturvertrag von 2005, sowie vom Land Salzburg. Die ÖBB übertrugen zum 1. Juli 2008 die Pinzgaubahn an das Land Salzburg. Mit der Betriebsführung beauftragt wurde die Salzburg AG, welche bereits die Bahnstrecken Salzburg–Lamprechtshausen und Bürmoos–Trimmelkam und über das Tochterunternehmen Salzkammergutbahn GmbH die Schafbergbahn betreibt. Infrastruktur und Fahrzeuge wurden von der Salzburg AG erworben. Als erste Maßnahme wurde in allen Zügen der Schaffner wieder eingeführt.

Auf private Initiative wurde eine Bausteinaktion für den Wiederaufbau organisiert, der erlangte Erlös von 13.000 Euro wurde nunmehr nicht in den Streckenaufbau, sondern in die Beschaffung eines Aussichtswagens investiert. Das aus einem Güterwagen der Mariazellerbahn umgebaute Fahrzeug wurde im Juli 2010 angeliefert.

Die Wiederherstellung des Streckenabschnitts Mittersill–Bramberg sollte entsprechend den Planungen der SLB Pinzgauer Lokalbahn von Anfang 2009 bis zum Dezember desselben Jahres dauern. Am 22. Juli 2009 wurde mit dem Wiederaufbau des Gleiskörpers bis Bramberg begonnen, am 9. Dezember wurde der Abschnitt behördlich abgenommen und damit für den Verkehr freigegeben. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 wurde der reguläre Betrieb bis Bramberg wieder aufgenommen.

Weiter bis Krimml wurde bis August 2010 gebaut. Mit Aufnahme des Vollbetriebes am 12. September 2010 verkehrten 13 Zugpaare im Stundentakt zwischen Zell am See und Krimml. Bis zur Wiederherstellung der noch unbefahrbaren Streckenabschnitte fuhren auf der Strecke Mittersill–Krimml bzw. Bramberg–Krimml Busse der ÖBB-Postbus GmbH im Schienenersatzverkehr. Die Haltestelle Kreilsiedlung wurde aufgelassen. Die Strecke wurde in großen Teilen neu trassiert, auf 24 km wurde auf Betonschwellen verschweißtes Gleis verlegt. Drei Kreuzungsbahnhöfe wurden mit Rückfallweichen versehen. Am 11. September 2010 wurde der oberste Streckenabschnitt zwischen Bramberg und Krimml mit Volksfesten an den Bahnhöfen wiedereröffnet. Festredner waren neben dem Lokalbahndirektor Gunter Mackinger Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) und ihr Stellvertreter und Verkehrslandesrat Wilfried Haslauer (ÖVP). Am 12. September wurde der Planverkehr bis zum – in der Gemeinde Wald liegenden – Bahnhof Krimml wiederaufgenommen. Es gab nun einen Stundentakt bis Krimml/Gde. Wald im Pinzgau.

Nach der Fertigstellung wurde die eingleisige Strecke mit einem rechnergestütztes Zugleitsystem ausgerüstet. Auf ortsfeste Signale wird verzichtet, über GPS werden die Fahrzeuge geortet. Auf einem Bildschirm am Führerstand wird den Lokführern angezeigt, ob und wie weit sie fahren dürfen. Fahren sie zu weit, wird der Zug automatisch gestoppt und die anderen Lokführer werden gewarnt. Auch die historische Dampflok Mh3 besitzt ein Fahrzeuggerät. Das System wurde nach einer siebenmonatigen Erprobungsphase am 1. April 2012 in Betrieb genommen.

Damit gehörte die Wiederherstellung der Krimmlstrecke neben der Hochleistungsstrecke Westbahn Salzburg–Attnang-Puchheim, der Verlängerung der Bahnstrecke Bürmoos–Trimmelkam nach Ostermiething und dem festgefahrenen Ausbau der Tauernbahn im Gasteinertal – zu den wichtigsten Bahninfrastrukturprojekten im Land Salzburg in den 2000ern.

Auch die Option einer Verlängerung zu den Krimmler Wasserfällen ist wieder im Gespräch. Dieses Projekt würde grob geschätzt 6–10 Millionen Euro kosten. Der Krimmler Bürgermeister Erich Czerny (ÖVP) könnte sich eine Verlängerung vorstellen, wünscht sich aber einen Bahnhof zwischen den Krimmler Wasserfällen und dem Ort Krimml. Ob und wann die Verlängerung gebaut wird ist noch unklar

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, eine Machbarkeitsstudie darüber sollte vom Land Salzburg im Winter 2010 erstellt werden.

Nach dem schweren Hochwasser vom 31. Juli 2014 wurde der Bahnverkehr zwischen Niedernsill und Krimml für längere Zeit gesperrt, da die Strecke an mehreren Stellen völlig unterspült worden war. Der Betrieb zwischen Niedernsill und Mittersill wurde am 15. September, auf dem Reststück nach 88 Tagen Sperre im Oktober wieder aufgenommen.

Am 2. Juli 2005 ereignete sich der bisher schwerste Unfall in der Geschichte der Pinzgaubahn. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier aus Loks und Reisezugwagen bestehender Züge nahe Bramberg wurden ein Lokführer und ein Fahrgast getötet sowie zahlreiche Personen zum Teil schwer verletzt. Als Unfallursache wurde menschliches Versagen festgestellt.

Am 4. Mai 2009 ereignete sich ein weiterer schwerer Unfall, als ein LKW auf einem Bahnübergang mit einem Triebwagen zusammenstieß. Dabei wurden 15 Personen verletzt, eine davon schwer. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde bei den ÖBB-Technische Services St. Pölten repariert und im Juni 2010 wieder im Pinzgau in Betrieb genommen.

Am 5. Juni 2011 kam es durch eine Manipulation an einer Weiche gegen 9 Uhr zur Entgleisung eines Triebwagens vor dem Bahnhof Neukirchen am Großvenediger, wobei Personen nicht zu Schaden kamen. Der Sachschaden wird mit 300.000 € beziffert.

Im Personenverkehr war von Anfang an ein hohes touristisches Fahrgastaufkommen zu verzeichnen, zu dem die Attraktion der Krimmler Wasserfälle wesentlich beitrug. Auch heute ist der Tourismus neben Pendlern und Schülern ein wesentliches Standbein der Bahnlinie. Neben Besuchern des Nationalparks Hohe Tauern nutzen viele Radfahrer die Möglichkeit der Anreise per Bahn, um auf dem Tauernradweg zu verkehren.

Ab 14. Dezember 2008 konnte der Stadtverkehr Zell am See, bereits unter dem neuen Betreiber, mit einem alternierenden Takt bis Fürth-Kaprun verlängert werden. Die nach ursprünglichen Plänen aufzulassende Haltestelle Zellermoos blieb in Betrieb.

Die Symmetrieminute der Pinzgaubahn stimmte bis 2008 exakt mit der in Mitteleuropa üblichen überein, wodurch in Zell am See in beiden Richtungen gute Anschlüsse bestanden. Seit 14. Dezember 2008 liegt die Symmetriezeit etwa zwei Minuten später, wodurch die Anschlüsse in Zell am See, beispielsweise nach Saalfelden, knapper wurden. Die Fahrpläne wurden jedoch inzwischen wieder angepasst.

2008 wurden 230.000 Fahrgäste befördert. 2009, im ersten vollen Jahr unter neuer Betriebsführung, benützten 440.000 Personen die Pinzgauer Lokalbahn. 2010 sollen es laut dem Salzburg AG Direktor Gunter Mackinger 600.000 sein, erwartet werden für den Oberpinzgau 620.000 Fahrtkilometer Schiene und 420.000 Bus jährlich.
Im September 2010 erklärte Gunter Mackinger das Ziel, im fünften Jahr unter der Betriebsführung der Salzburger Lokalbahn, also im Jahr 2012, sollen eine Million Fahrgäste mit der Pinzgauer Lokalbahn fahren. Dieses Ziel wurde mit 887.619 Reisenden allerdings nicht ganz erreicht.

Da ein örtlicher Industriebetrieb Interesse bekundete, nahm die Salzburger Lokalbahn am 24. November 2008 offiziell den Betrieb wieder auf, den die ÖBB 1998 eingestellt hatten. Auch holzverarbeitende Betriebe nutzen inzwischen wieder den Bahntransport. Das Frachtaufkommen schwankt zwischen 1200 t und 7300 t im Jahr.

Im Sommer und Herbst 2011 erfolgte der Bau der Haltestelle Uttendorf Manlitzbrücke. Dabei wurde eine Langsamfahrstelle mit drei engen Bögen (Radius 95 m) beseitigt. Weiters ist noch die Haltestelle Uggl-Schwarzenbach – ebenfalls in der Gemeinde Uttendorf – in Betrieb genommen worden. Eine weitere Haltestelle ist für den Nachbarort Stuhlfelden im Gespräch. Im Jahr 2012 sollte der Bereich Piesendorf bis Walchen im Pinzgau begradigt werden. Mit der Errichtung eines neuen Kreuzungsbahnhofs soll der Planverkehr erleichtert werden.

Die Bahnhofs- und Stationsgebäude der Pinzgauer Lokalbahn waren einheitlich in einer Standardbauweise errichtet, die ab dem späten 19. Jahrhundert auf nahezu allen Lokalbahnen der Donaumonarchie zur Ausführung gelangte. Unbesetzte Haltestellen bestanden meist nur aus einem einfachen aufgeschütteten kurzen Bahnsteig und einer Haltestellentafel. Mit den Sanierungsmaßnahmen der ÖBB in den 1980er-Jahren wurden die Haltestellen mit einheitlichen hölzernen Wartehäuschen im ländlichen Stil ausgestattet.

Das Bahnhofsgebäude von Mittersill wurde von der neuen Betreiberin 2009 umfassend renoviert. Es präsentiert sich seither als Kundendienstzentrum mit angeschlossenem Souvenirverkauf. Der Mittersiller Bahnhof ist inzwischen auch der einzige, der mit kundendienstlichem Personal besetzt ist.

Der Bahnhof Fürth-Kaprun und die Station Dorf Passthurn wurden zu Kreuzungsbahnhöfen ausgebaut, dafür aber der Bahnhof Mühlbach zum eingleisigen Haltepunkt rückgebaut. Das Stuhlfeldener Bahnhofsgebäude wurde abgerissen, das Uttendorfer Bahnhofsgebäude jedoch wurde renoviert und ähnlich wie jenes in Mittersill gestaltet.

Auf der wiederaufgebauten Strecke zwischen Mittersill und Bramberg wurde die Haltestelle Hollersbach Panoramabahn neu errichtet. Sie wird in der Wintersaison von vielen Skifahrern benützt, die mit der Pinzgauer Lokalbahn ins Skigebiet anreisen.

Im Zuge des Wiederaufbaus zwischen Bramberg und Krimml wurde weiters das Bahnhofsgebäude von Wald abgerissen und der Bahnhof Krimml saniert. Weiters wurde in Neukirchen, wo die Trasse verlegt wurde, ein neuer Bahnhof gebaut. Das alte Bahnhofsgebäude von Neukirchen bleibt als privates Wohnhaus erhalten.

Einige Haltestellenhäuschen wurden im neuen rubinroten Farbkonzept renoviert. Alle Haltestellen und Bahnhöfe sind mit Lichtsignalanlagen ausgestattet, mit denen die Fahrgäste ein Anhalten des Zuges zum Zusteigen signalisieren können. Alle bisher umgebauten Haltestellen bekamen neue moderne Rand- beziehungsweise Mittelbahnsteige.

Anfangs wurde die Strecke mit den Lokomotiven der Baureihe „Z“ betrieben, später mit den stärkeren Maschinen der Reihe „U“. In den 1920er-Jahren wurde der Fuhrpark um Lokomotiven der neu entwickelten Reihe „Uh“ ergänzt und die Reihe Z ausgemustert. In der Zeit von 1906 bis 1926 verkehrte hier auch der Komarek-Triebwagen KkStB 1/s.0. Ab 1936 wurden mit der Reihe 2041s (ab 1953 ÖBB 2091) erstmals Diesellokomotiven eingesetzt.

Seit Mitte der 1960er-Jahre verkehren auf dieser Strecke Diesellokomotiven der Reihe 2095, welche letztlich zur Vollverdieselung des Betriebes führten. Bis dahin kamen bei starkem Frachtaufkommen auch fallweise Dampfloks der Reihe 399 auf diese Strecke. Von den 2095 sind bis heute (2014) drei auf der Strecke in Betrieb, sie werden unter der neuen Bezeichnung Vs 71–73 für Güterzüge und Fahrradtouristikzüge eingesetzt, eine vierte Lok (Vs 74) wurde 2014 von der NÖVOG erworben. Ab Mitte der 1980er-Jahre wurden laufend neu beschaffte Dieseltriebwagen der Reihe 5090 in Zell am See stationiert, diese bilden auch unter dem neuen Betreiber, als VTs 11–17 bezeichnet, das Rückgrat des Betriebes. Zudem befindet sich die letzte frühere 2092 der ÖBB als Verschublokomotive in Zell am See. Diese nunmehr als Vs 51 bezeichnete ehemalige Heeresfeldbahnlokomotive führt den Heizhaus- und Rollwagen-Verschub durch. Sie erhielt des Weiteren eine Vakuumbremsanlage und wird künftig auch im Bauzugeinsatz einsetzbar sein.

Im April 2005 beschlossen die ÖBB gemeinsam mit der Zillertalbahn die Beschaffung neuer Fahrzeuge. Die erste Diesellokomotive des Typs D 75 BB-SE für die Pinzgauer Lokalbahn wurde von der Gmeinder Lokomotivfabrik im Februar 2007 ausgeliefert, wurde aber von den ÖBB nicht eingesetzt. Die Lok wurde von der SLB als Vs 81 in Betrieb genommen und gelangt seit der Übernahme durch das Land Salzburg mit einem ebenfalls neu beschafften modernen Wendezug zum Einsatz. Von der SLB wurde nach Übernahme der Pinzgauer Lokalbahn am 2. September 2008 eine zweite Lokomotive bestellt, welche Ende 2009 in Dienst gestellt und als Vs 82 bezeichnet wurde. Eine dritte Lokomotive, Vs 83, traf im Mai 2012 ein. Für die Wendezüge sind drei Beiwagen und drei Steuerwagen vorhanden.

Bis auf einige Fahrzeuge in Nostalgiefarbgebungen sind alle Fahrzeuge der Pinzgauer Lokalbahn inzwischen im rubinrot-weißen Design der Salzburger AG neu lackiert worden.

Seit Herbst 2015 sind die von 1994 bis 2013 auf der Mariazellerbahn eingesetzten zwei elektrische Triebwagenzüge der Reihe 4090 im Eigentum der Salzburg AG. Die 3 Zwischenwagen sowie der Steuerwagen werden demnächst in der Eigenen Werkstätte aufgearbeitet und dann im Wendezugbetrieb eingesetzt.

Die Dampflok Mh 3 steht als Ds 03 zusammen mit historischem Wagenmaterial für Dampfzüge bereit. Weiters ist die 498.07, jetzt Ds 07, in den Pinzgau übersiedelt und vorläufig in Krimml hinterstellt worden. Beide Dampflokomotiven befinden sich im Eigentum der Salzburger Lokalbahn. 2014 wurde die vom bosnisch-herzegowinischen Schmalspurnetz stammende Schnellzuglokomotive 73-019 des Club 760 nach einer Aufarbeitung in České Velenice zur Bahn überführt, um als Ds 9 auf der Pinzgauer Lokalbahn zu fahren. Die Kosten von 300.000 Euro werden vom Land Salzburg finanziert. Die bis zu 70 km/h schnelle Maschine verbleibt im Eigentum des Club 760 und wird auf Basis eines Leihvertrages langfristig im Pinzgau bleiben.

Die Werkstatthalle Tischlerhäusl wurde bis Ende 2010 erweitert und durch ein Flugdach ergänzt. Dadurch können nun Reisezugwagen geschützt abgestellt und die Lokomotiven und Triebwagen unter verbesserten Arbeitsbedingungen gewartet werden.

William H. Moody

William Henry Moody (* 23. Dezember 1853 in Newbury, Essex County, Massachusetts; † 2. Juli 1917 in Haverhill, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Jurist und Politiker, der als Marine- und als Justizminister dem Kabinett der Vereinigten Staaten angehörte.

Moody absolvierte seine Schulausbildung an der Phillips Academy, die er 1872 abschloss. Anschließend begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Harvard Law School, wo er Klassenkamerad des späteren US-Präsidenten Theodore Roosevelt war. Moody verließ jedoch bereits nach vier Monaten die Universität und setzte sein Studium bei dem bekannten Anwalt Richard Henry Dana fort, was zu dieser Zeit noch möglich war. Aufgrund dieses Privatstudiums verlieh ihm die Harvard University 1876 den Bachelor of Laws (LL.B.). Nach seiner Zulassung war er zunächst einige Zeit als Rechtsanwalt tätig, ehe er 1888 Staatsanwalt der Stadt Haverhill wurde.

Bereits zwei Jahre später erfolgte 1890 seine Berufung zum Bundesstaatsanwalt für Ost-Massachusetts. Als solcher erreichte er eine weite Bekanntheit als Stellvertretender Ankläger im bekannten Mordfall Lizzie Borden von 1893. Dabei erwarb er sich den Ruf eines sehr kompetenten und eifrigen Staatsanwalts.

Moody begann seine politische Laufbahn im November 1895 mit der Wahl in Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Dort vertrat der Republikaner bis Mai 1902 die Interessen des sechsten Kongresswahlbezirks von Massachusetts. Während dieser Zeit gehörte er dem einflussreichen Bewilligungsausschuss (House Appropriations Committee) an.

Am 1. Mai 1902 berief ihn sein Studienfreund und damalige US-Präsident Roosevelt als Nachfolger von Marineminister John D. Long in sein Kabinett. Dieses Amt übte er bis zum 30. Juni 1904 aus. Am folgenden Tag wurde er von Roosevelt als Nachfolger von Philander C. Knox, der zum US-Senator berufen worden war, zum Justizminister (Attorney General) ernannt.

Als Justizminister unterstützte er aktiv die vom Präsidenten verfolgte Entflechtung der Großkonzerne (Trusts) durch Verhandlungen mit den „guten“ Konzernen US Steel sowie Anklagen gegen „schlechte“ Trusts wie Standard Oil.

Als die Berufung von Kriegsminister William Howard Taft zum Richter scheiterte, nominierte Präsident Roosevelt stattdessen Moody am 12. Dezember 1906 zum Richter (Associate Judge) am Obersten Gerichtshof (Supreme Court).

Nach dem Rücktritt als Justizminister am 17. Dezember 1906 wurde er noch am gleichen Tag zum Richter am Obersten Gerichtshof berufen. Als Nachfolger von Henry Billings Brown übte er dieses Amt bis zum 20. November 1910 aus. Obwohl die Amtszeit Moodys am Supreme Court nur vier Jahre betrug, war er doch Verfasser von 67 Urteilsbegründungen sowie von fünf abweichenden Meinungen. Seine bekannteste Minderheitsmeinung war die zum Arbeitgeberhaftungsurteil (Employers Liability Cases) von 1908. In anderen Urteilsbegründungen legte er den fünften Verfassungszusatz aus, in dem verschiedene Rechte eines Angeklagten in Gerichtsverfahren sichergestellt sind und der Bestandteil der Bill of Rights ist.

Aufgrund seiner angegriffenen Gesundheit konnte er jedoch seit dem 7. Mai 1909 nicht mehr an Verhandlungen des Obersten Gerichtshofes teilnehmen, so dass ihn US-Präsident William Howard Taft um seinen Rücktritt bat. Nachdem es Taft gelungen war, durch eine vom Kongress verabschiedete „Lex Moody“ die Altersversorgung Moodys sicherstellen, obwohl dieser weder 70 Jahre alt, noch zehn Jahre Richter war, trat Moody am 20. November 1910 von seinem Richteramt zurück.

Nach seinem Tode wurde der Zerstörer USS Moody (DD-277) nach ihm benannt.

Allgemeine biografische Informationen und Monografien

Der Mordfall Lizzie Borden

Marineminister der Vereinigten Staaten
Stoddert | Smith | Hamilton | Jones | Crowninshield | S. Thompson | Southard | Branch | Woodbury | Dickerson | Paulding | Badger | Upshur | Henshaw | Gilmer | Mason | Bancroft | Mason | Preston | Graham | Kennedy | Dobbin | Toucey | Welles | Borie | Robeson | R. Thompson | Goff | Hunt | Chandler | Whitney | Tracy | Herbert | Long | Moody | Morton | Bonaparte | Metcalf | Newberry | Meyer | Daniels | Denby | Wilbur | Adams | Swanson | Edison | Knox | Forrestal

Marinestaatssekretäre im Verteidigungsministerium
Sullivan | Matthews | Kimball | Anderson | Thomas | Gates | Franke | Connally | Korth | Nitze | Ignatius | Chafee | Warner | Middendorf | Claytor | Hidalgo | Lehman | Webb | Ball | Garrett | O’Keefe | Dalton | Danzig | England | Winter | Mabus

Randolph | Bradford | Lee | Lincoln | Breckinridge | Rodney | Pinkney | Rush | Wirt | Berrien | Taney | Butler | Grundy | Gilpin | Crittenden | Legaré | Nelson | Mason | Clifford | Toucey | Johnson | Crittenden | Cushing | Black | Stanton | Bates | Speed | Stanbery | Evarts | Hoar | Akerman | Williams | Pierrepont | Taft | Devens | MacVeagh | Brewster | Garland | Miller | Olney | Harmon | McKenna | Griggs | Knox | Moody | Bonaparte | Wickersham | McReynolds | Gregory | Palmer | Daugherty | Stone | Sargent | W. Mitchell | Cummings | Murphy | Jackson | Biddle | T. Clark | McGrath | McGranery | Brownell | Rogers | Kennedy | Katzenbach | R. Clark | J. Mitchell | Kleindienst | Richardson | Saxbe | Levi | Bell | Civiletti | Smith | Meese | Thornburgh | Barr | Reno | Ashcroft | Gonzales | Mukasey | Holder | Lynch

1. Bezirk: F. Ames | Sedgwick | Skinner | Sedgwick | J. Bacon | Eustis | Quincy | Ward Jr. | Mason | Gorham | Webster | Gorham | N. Appleton | Gorham | A. Lawrence | Fletcher | A. Lawrence | Winthrop | N. Appleton | Winthrop | S. Eliot | W. Appleton | Scudder | T.D. Eliot | Hall | T.D. Eliot | Buffinton | Crapo | R. Davis | Randall | Wright | G. Lawrence | Treadway | Heselton | Conte | Olver | Neal • 2. Bezirk: Goodhue | Dexter | W. Lyman | Shepard | J. Crowninshield | Story | Pickman | W. Reed | Pickering | Silsbee | Barstow | B. Crowninshield | Choate | Phillips | Saltonstall | King | Rantoul | Fay | S. Crocker | Buffinton | O. Ames | B. Harris | Long | E. Morse | Gillett | Churchill | Bowles | Kaynor | Granfield | Clason | Furcolo | Boland | Neal | McGovern • 3. Bezirk: Gerry | Goodhue | S. Lyman | Mattoon | Cutler | Nelson | Livermore | White | Pickering | Nelson | J. Varnum | Nelson | Osgood | Cushing | A. Abbott | Duncan | Edmands | Damrell | C. Adams | Thomas | A. Rice | Twichell | Whiting I | Pierce | Field | B. Dean | Field | Ranney | Morse | J. Andrew | J. Walker | J.R. Thayer | R. Hoar | C. Washburn | J.A. Thayer | Wilder | Paige | F. Foss | Casey | Philbin | Drinan | Donohue | Early | Blute | McGovern | N. Tsongas

4. Bezirk: Sedgwick | Holten | Foster | L. Lincoln | S. Hastings | J.B. Varnum | W. Richardson | Dana | Stearns | T. Fuller | E. Everett | S. Hoar I | Parmenter | B. Thompson | Palfrey | B. Thompson | Sabine | Walley | Comins | A. Rice | Hooper | Frost | J. Abbott | L. Morse | Collins | O’Neil | Apsley | Weymouth | Tirrell | J. Mitchell | Wilder | Winslow | Stobbs | P. Holmes | Donohue | Drinan | Frank | J.P. Kennedy III • 5. Bezirk: Partridge | Bourne | Foster | Freeman | L. Williams | T. Dwight | W. Ely | Mills | Lathrop | Sibley | J. Davis | L. Lincoln Jr. | Hudson | C. Allen | W. Appleton | Burlingame | W. Appleton | Hooper | Alley | Butler | Gooch | Banks | Bowman | L. Morse | Hayden | Banks | S. Hoar II | M. Stevens | Knox | B. Ames | J. Rogers | E. Rogers | F. B. Morse | Cronin | P. Tsongas | Shannon | Atkins | Meehan | N. Tsongas&nbsp mcm taschen sale;| Markey | Clark • 6. Bezirk: G. Thatcher | Leonard | W. Lyman | J. Reed Sr. | Smith | Taggart | S. Allen | Locke | J.G. Kendall | Grennell | Alvord | Baker | Ashmun | G. Davis | C. Upham | T. Davis | Alley | Gooch | Banks | Butler | C. Thompson | Loring | Stone | H. Lovering | Lodge | Cogswell | Moody | A. Gardner | Lufkin | A. Andrew | G. Bates | W. Bates | Harrington | Mavroules | Torkildsen | Tierney | Moulton

7. Bezirk: Leonard | Ward | Sedgwick | Leonard | Bullock | Bishop | N. Mitchell | Barker | W. Baylies | Turner | W. Baylies | Hulbert | Shaw | H. Dwight | S. Allen | Grennell | Briggs | J. Rockwell | Goodrich | Banks | Gooch | Boutwell | Brooks | Esty | E. Hoar | Tarbox | Butler | W. Russell | Stone | Cogswell | W. Everett | Barrett | Roberts | Phelan | Maloney | W. Connery | L. Connery | Lane | Macdonald | Markey | Capuano • 8. Bezirk: Grout | G. Thatcher | Ward | F. Ames | Otis | Eustis | L. Williams | Green | G. Gardner | Green | J. Reed Jr. | W. Baylies | Sampson | Hobart | Lathrop | I. Bates | Calhoun | J.Q. Adams | Mann | Wentworth | Knapp | Train | Baldwin | G. Hoar | J. Williams | Warren | Claflin | Candler | W. Russell | C.H. Allen | Greenhalge | M. Stevens | McCall | Deitrick | Dallinger | H. Thayer | Dallinger | Healey | Goodwin | Macdonald | O’Neill | J.P. Kennedy II | Capuano | Lynch • 9. Bezirk: Bourne | J.B. Varnum | Bishop | J. Dean | Wheaton | J. Reed Jr. | Folger | J. Reed Jr. | H. Dwight | Briggs | Jackson | W. Hastings | H. Williams | Hale | Fowler | Little | De Witt | E. Thayer | G. Bailey | A. Walker | W. Washburn | A. Crocker | G. Hoar | W. Rice | T. Lyman | F. Ely | Burnett | Candler | G. Williams | O’Neil | Fitzgerald | Conry | Keliher | Murray | Roberts | A. Fuller | Underhill | Luce | R. Russell | Luce | T.H. Eliot | Gifford | Nicholson | Keith | McCormack | Hicks | Moakley | Lynch | Keating

10. Bezirk: Coffin | Goodhue | Sewall | Read | S. Hastings | J. Upham | J. Allen | Brigham | Wheaton | Morton | F. Baylies | J. Bailey | H.A. Dearborn | W. Baylies | Borden | H. Williams | Borden | Burnell | Grinnell | Scudder | Dickinson | Chaffee | Delano | Dawes | A. Crocker | C. Stevens | Seelye | Norcross | W. Rice | J.E. Russell | J. Walker | McEttrick | Atwood | Barrows | Naphen | McNary | O’Connell | Curley | Murray | Tague | Fitzgerald | Tague | Douglass | Tinkham | Herter | Curtis | Martin | Heckler | Studds | Delahunt | Keating • 11. Bezirk: H. Dearborn | Bradbury | Bartlett | Cutler | Stedman | A. Bigelow | Brigham | B

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Schottische Badmintonmeisterschaft 1937

Die Schottische Badmintonmeisterschaft 1937 fand in Edinburgh statt. Es war die 24. Austragung der nationalen Meisterschaften von Schottland im Badminton.

1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965&nbsp

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Junioren – Mannschaften