Kleiner Leuchtturm Borkum

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Der Kleine Leuchtturm Borkum (auch: Elektrischer Leuchtturm) befindet sich auf einer zehn Meter hohen Düne an der Südwestseite Borkums und ist einer von drei Leuchttürmen auf Borkum. Er wurde 1888/1889 als Leitfeuer für die beiden Ansteuerungsfahrwasser der Ems mcm taschen sale, das Hubertgat und die Westerems (Westgat) errichtet. Offiziell ging er am 1. Oktober 1891 in Betrieb und wurde im Sommer 2003 außer Dienst gestellt.

Der rotweiße Leuchtturm wurde 1883 im Rahmen des deutsch-niederländischen Projektes Beleuchtung der Unter-Ems als eines von fünf Leitfeuern geplant und 1890 fertiggestellt. Am 1. Oktober 1891 konnten alle fünf Leuchttürme gemeinsam in Dienst gestellt werden. Jedes der fünf Leitfeuer war für einen festgelegten Abschnitt auf dem Schiffsfahrweg zwischen der Nordsee und Emden zuständig. Der Kleine Leuchtturm Borkum zeigte mit seinem Leitfeuer die Lage der Fahrwasser von Hubertgat und Westerems (Westgat) im äußersten Bereich der Emsmündung. Die anderen Leuchttürme innerhalb des länderübergreifenden Projektes waren:

Der Kleine Leuchtturm Borkum wurde als Prototyp einer Reihe von insgesamt neun in Deutschland gebauten Leuchttürmen in Fertigbauweise errichtet. Der Leuchtturm ist aus einzelnen, 27 Millimeter starken Segmenten aus Gusseisen, so genannten Tübbingen zusammengesetzt. Der Turm erreicht eine Gesamthöhe von 32 Metern.

Die Bezeichnung „Elektrischer Leuchtturm“ erhielt er, weil er der erste für den elektrischen Betrieb gebaute Leuchtturm in Deutschland war. Dazu erhielt er ein eigenes kleines Kohlekraftwerk, dass den Strom erzeugte. Das Baugleis, ein Anschlussgleis der Borkumer Kleinbahn, das zunächst seine Baustelle versorgte, blieb erhalten und wurde nun genutzt, die erforderliche Kohle anzuliefern.

Im Laufe der Zeit übernahm der Kleine Leuchtturm Borkum weitere Aufgaben neben seiner Eigenschaft als Leitfeuer für die Seefahrt. Im April 1894 wurde auf Borkum eine See-Telegraphenanstalt eingerichtet, über die die Schifffahrt durch Flaggensignale Nachrichten mit dem Personal des Kleinen Leuchtturms austauschen konnte, die dann per Telegraph weitergeleitet wurden. Die Leitung der See-Telegraphenanstalt hatte die Reichs-Telegraphenverwaltung, das Königreich Preußen stellte das Leuchtfeuerpersonal und die Kaiserliche Marine die Signaleinrichtungen.

Im Mai 1900 wurde die erste amtlichen Küstenfunkstelle der Welt eingerichtet. Aufgabe der Küstenfunkstelle Borkum war der Schiffsmeldedienst, der in Verbindung mit dem Feuerschiff Borkumriff Schiffsmeldungen, die von ankommenden Schiffen aufgegeben wurden, zum Festland übertrug. Die Abwicklung des Funkdienstes übernahmen die Leuchtturmwärter. Dies war die erste für den kommerziellen Gebrauch bestimmte Funkverbindung der Welt.

1925 nahm die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Kleinen Leuchtturm Borkum eine Wasserstandssignaleinrichtung in Betrieb. Seit 1970 dient der Turm außerdem noch als Antennenträger für das Verkehrssicherungssystem Ems, das in deutsch-niederländischer Kooperation betrieben wird.

Anfang der 1960er Jahre musste das Leitfeuer für die Westerems auf den Neuen Leuchtturm Borkum verlegt werden, da sich das Fahrwasser der Westerems verschoben hatte. Seitdem war der Leuchtturm nur noch als Leitfeuer für die Ansteuerung des Hubertgats zuständig. Im Sommer 2003 erfolgte schließlich die Außerdienststellung als Leuchtturm, da sich das Fahrwasser im Hubertgat durch Sandverlagerungen verändert hatte.

Am 12. Juli 2012 ist der Leuchtturm auf einer Briefmarke der Sonderpostwertzeichenserie Leuchttürme erschienen.

Jovan Vladimir

Jovan Vladimir (serb. Јован Владимир mcm taschen sale; bulg. Иван Владимир Ivan Vladimir; deutsch auch Johannes Wladimir; * 10

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. Jahrhundert; † 22. Mai 1016) war Herrscher von Duklja, dem bedeutendsten serbischen Fürstentum seiner Zeit. Er wird von der Serbisch-Orthodoxen Kirche als Märtyrer und nationale Symbolfigur verehrt.

Jovan Vladimir trat um 990 die Herrschaft von Duklja (heute größtenteils auf dem Gebiet von Montenegro) an. Um die Vormacht in der Region kämpften zu dieser Zeit Byzanz und das erste bulgarische Reich unter Zar Samuil († 1014). Da das bulgarische Reich näher und damit bedrohlicher war, sympathisierte Jovan Vladimir mit Byzanz. Als Samuil einen Sieg über Byzanz errang, nahm er ihn als Kriegsgefangenen in seine Hauptstadt mit. Eine mündliche Überlieferung, die erst im 12. Jahrhundert aufgeschrieben wurde, erzählt, dass sich Samuils Tochter Kosara dort in Jovan Vladimir verliebte und ihren Vater bat, ihn heiraten zu dürfen. Dieser willigte ein und gab seinem nunmehrigen Schwiegersohn sein Fürstentum zurück, dazu die Stadt Trebinje.

In den folgenden Jahren war Jovan Vladimir bulgarischer Vasall und soll sich in der bulgarisch-byzantinischen Auseinandersetzung neutral verhalten haben, was seinem Fürstentum eine Zeit des Friedens und der kirchlich-kulturellen Blüte bescherte. Nach der Niederlage und dem Tod seines Schwiegervaters wurde das erste bulgarische Reich unter dessen Nachfolger, dem letzten Zaren Iwan Wladislaw († 1018), von den Byzantinern zerschlagen. Da Iwan Wladislaw Jovan Vladimir misstraute, ließ er ihn im Jahr 1016 in einen Hinterhalt in der Presparegion (heute Nord-Griechenland) locken und enthaupten.

Die Grabstätte Jovan Vladimirs will der griechische Archäologe Nikolaos Moutsopoulos in der Basilika Agios Achillios auf der gleichnamigen Insel im Kleinen Prespasee identifiziert haben. Die Reliquien des Heiligen wurden jahrhundertelang in dem nach ihm benannten Kloster bei Elbasan in Mittelalbanien verehrt. 1995 wurden sie in die orthodoxe Kathedrale von Tirana übertragen

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In der Ikonografie wird Jovan Vladimir mit Krone und Kreuz und mit dem abgeschlagenen Kopf in der Hand dargestellt.

Jeanne-Agnès Berthelot de Pléneuf

Jeanne-Agnès Berthelot de Pléneuf (* 1698 in Paris; † 7

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. Oktober 1727 in Courbépine, Eure), auch Madame de Prie oder Marquise de Prie genannt, war die einflussreiche Mätresse des französischen Premierministers Louis IV. Henri de Bourbon, prince de Condé und durch Heirat Marquise von Plasnes.

Jeanne-Agnes Berthelot war die Tochter des reichen und wie es heißt skrupellosen Finanzmannes Étienne Berthelot de Pléneuf. Im Alter von 15 Jahren wurde sie am 28. Dezember 1713 mit Louis de Prie, marquis de Plasnes, genannt Marquis de Prie, verheiratet und ging mit ihm an den savoyischen Hof in Turin, wo er Gesandter war.

Als sie 21 Jahre alt war, kehrte sie nach Frankreich zurück und wurde kurz darauf die Mätresse des Herzogs von Bourbon. Ihr Einfluss auf den Herzog war so groß, dass sie während seiner Amtszeit als Premierminister (1723–1726) die tatsächliche Regentin Frankreichs war. Ihr größter Triumph war die von ihr eingefädelte Heirat Ludwigs XV. mit der polnischen Prinzessin Maria Leszczyńska.

Ihr Aufstieg fand ein jähes Ende, als sie 1725 versuchte, den Rivalen des Herzogs von Bourbon, den Bischof André-Hercule de Fleury ins Exil zu zwingen. Nach Fleurys Rückkehr und der Verweisung des Herzogs nach Chantilly wurde sie auf das Gut ihres Mannes in Courbépine verbannt, wo sie im folgenden Jahr verstarb. Es wird heute angenommen, dass sie an Tetanus starb. Da sie am Hof in Ungnade gefallen war, wurde zu ihrer Zeit angenommen, dass sie sich das Leben nahm, da sie unter Depressionen litt und da sie Opium eingenommen hatte. Schon am 15. November 1726 hatte sie ein Testament verfasst und am 17. September 1727 änderte sie das Testament. Bald darauf erkrankte sie. Sie zeigte Symptome, die denen des Tetanus gleichen. Die Ursache dieser Infektion war damals noch unbekannt und sie konnte nicht geheilt werden. Gegen die Schmerzen und Krämpfe verabreichte man Opiumtinktur.

Das Leben der Marquise de Prie wurde mehrfach künstlerisch verarbeitet. Am bekanntesten sind Stefan Zweigs Erzählung Geschichte eines Untergangs und der Fernsehfilm La dernière fête (1996; engl. The Fall of the Marquise de Prie) mit Charlotte Rampling in der Titelrolle.

Amtsgericht Stickhausen

Das Amtsgericht Stickhausen war ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Stickhausen.

Nach der Revolution von 1848 wurde im Königreich Hannover die Rechtsprechung von der Verwaltung getrennt und die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft.

Das Amtsgericht wurde daraufhin mit der Verordnung vom 7. August 1852 die Bildung der Amtsgerichte und unteren Verwaltungsbehörden betreffend als königlich hannoversches Amtsgericht gegründet. Es umfasste das Amt Stickhausen und Amt Remels zu Stickhausen. Das Amtsgericht war dem Obergericht Aurich untergeordnet. Mit der Annexion Hannovers durch Preußen wurde es zu einem preußischen Amtsgericht in der Provinz Hannover. 1879 wurde das Amtsgericht Stickhausen aufgelöst und sein Gerichtsbezirk dem des Amtsgericht Leer zugeordnet.

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