Olympische Winterspiele 2006/Teilnehmer (Neuseeland)

Neuseeland nahm an den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin mit einer Delegation von 18 Athleten teil. Neuseeland nahm zum dreizehnten mal an den Olympischen Winterspielen teil und verbuchte mit sieben Athleten mehr als 2002 einen neuen Teilnehmerrekord.
Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war der Curlingspieler Sean Becker.

Algerien • Äthiopien • Kenia • Madagaskar • Senegal • Südafrika
Amerikanische Jungferninseln1 • Argentinien • Bermuda • Brasilien • Chile • Costa Rica • Kanada • Venezuela • Vereinigte Staaten
China • Chinese Taipei • Hongkong • Indien • Iran • Japan • Kasachstan • Kirgisistan • Libanon • Mongolei • Nepal • Nordkorea • Südkorea • Tadschikistan • Thailand • Usbekistan
Albanien • Andorra • Armenien • Aserbaidschan • Belgien • Bosnien und Herzegowina • Bulgarien • Dänemark • Deutschland • Estland • Finnland • Frankreich • Georgien • Griechenland • Irland • Island • Israel • Italien • Kroatien • Lettland • Liechtenstein • Litauen • Luxemburg • Mazedonien • Moldawien • Monaco • Niederlande • Norwegen • Österreich • Polen • Portugal • Rumänien • Russland • San Marino • Schweden • Schweiz • Serbien und Montenegro • Slowakei • Slowenien • Spanien • Tschechien • Türkei • Ukraine • Ungarn • Vereinigtes Königreich • Weißrussland • Zypern
Australien • Neuseeland
1 = Die Amerikanischen Jungferninseln nahmen an der Eröffnungsfeier teil, die Sportlerin nahm aber an keinem Wettkampf teil.
19081 • 19121 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012
1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1994 • 1998 • 2002 • 2006 • 2010 • 2014
2010 • 2014
2012 • 2016
1 = Teilnahme zusammen mit Australien als Australasien.

Liste der Kulturdenkmäler in Einig

In der Liste der Kulturdenkmäler in Einig sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Einig aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 13. Februar 2015).

BW

BW

BW
Acht | Alken | Andernach | Anschau | Arft | Baar | Bassenheim | Bell | Bendorf | Bermel | Boos | Brey | Brodenbach | Burgen | Dieblich | Ditscheid | Einig | Ettringen | Gappenach | Gering | Gierschnach | Hatzenport | Hausten | Herresbach | Hirten | Kalt | Kaltenengers | Kehrig | Kerben | Kettig | Kirchwald | Kobern-Gondorf | Kollig | Kottenheim | Kretz | Kruft | Langenfeld | Langscheid | Lehmen | Lind | Löf | Lonnig | Luxem | Macken | Mayen | Mendig | Mertloch | Monreal | Mülheim-Kärlich | Münk | Münstermaifeld | Nachtsheim | Naunheim | Nickenich | Niederfell | Niederwerth | Nörtershausen | Oberfell | Ochtendung | Pillig | Plaidt | Polch | Reudelsterz | Rhens | Rieden | Rüber | Saffig | Sankt Johann | Sankt Sebastian | Siebenbach | Spay | Thür | Trimbs | Urbar | Urmitz | Vallendar | Virneburg | Volkesfeld | Waldesch | Weiler | Weißenthurm | Weitersburg | Welling | Welschenbach | Wierschem | Winningen | Wolken

Autoencoder

Ein Autoencoder ist ein künstliches neuronales Netz, das dazu genutzt wird, effiziente Codierungen zu lernen. Das Ziel eines Autoencoders ist es, eine komprimierte Repräsentation (Encoding) für einen Satz Daten zu lernen und somit auch wesentliche Merkmale zu extrahieren. Dadurch kann er zur Dimensionsreduktion genutzt werden.
Der Autoencoder benutzt drei oder mehr Schichten:
Wenn lineare Neuronen benutzt werden, ist er der Hauptkomponentenanalyse sehr ähnlich.
Ein Autoencoder wird häufig mit einer der vielen Backpropagation-Varianten (CG-Verfahren, Gradientenverfahren etc.) trainiert. Obwohl diese Methode oft sehr effektiv ist, gibt es fundamentale Probleme damit, neuronale Netzwerke mit verborgenen Schichten zu trainieren. Sind die Fehler einmal zu den ersten paar Schichten rückpropagiert, werden sie unbedeutend. Das bedeutet, dass das Netzwerk fast immer lernt, den Durchschnitt der Trainingsdaten zu lernen. Obwohl es fortgeschrittene Backpropagation-Methoden (wie die conjugate gradient method) gibt, die diesem Problem zum Teil abhelfen, läuft dieses Verfahren auf langsames Lernen und schlechte Ergebnisse hinaus. Um dem abzuhelfen, verwendet man anfängliche Gewichtungen, die dem Ergebnis schon ungefähr entsprechen. Dies wird Pretraining genannt.
Bei einer Pretraining-Technik, die von Geoffrey Hinton dazu entwickelt wurde, vielschichtige Autoencoder zu trainieren, werden benachbarte Schichten als begrenzte Boltzmann-Maschine behandelt, um eine gute Annäherung zu erreichen und dann Backpropagation als Fine-Tuning zu benutzen.

Thorsten Klüner

Thorsten Klüner (* 13. November 1969 in Bochum) ist ein deutscher Chemiker und Professor für Theoretische Chemie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Klüner wuchs in Bochum und Witten auf. Von 1989 bis 1994 studierte er Chemie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Doktorarbeit fertigte er in Bochum an und wurde 1997 zum Dr. rer. nat. promoviert. Seine Mentoren waren dabei Hans-Joachim Freund (Physikalische Chemie) und Volker Staemmler (Theoretische Chemie). Anschließend war Klüner bis 2004 als Arbeitsgruppenleiter in der Abteilung Chemische Physik am Fritz-Haber-Institut, Berlin bei Hans-Joachim Freund tätig, unterbrochen durch einen einjährigen Forschungsaufenthalt bei Emily A. Carter an der University of California Los Angeles (UCLA). 2004 wurde Klüner an der Humboldt-Universität Berlin habilitiert und folgte dem Ruf auf die Professur für Theoretische Chemie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dort ist er seither im Institut für Reine und Angewandte Chemie (IRAC) – jetzt Institut für Chemie – tätig.
Thorsten Klüner ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
Aus seinen Forschungstätigkeiten resultierten bisher über 80 wissenschaftliche Publikationen. Hauptarbeitsrichtung ist das theoretische Verständnis molekularer Prozesse an Oberflächen. In enger Kooperation mit experimentellen Arbeitsgruppen werden insbesondere katalytische und photochemische Fragestellungen untersucht. Die Beschreibung komplexer Phänomene auf ab initio-Basis erfordert dabei die Entwicklung neuer theoretischer Methoden, ihre effiziente numerische Implementierung und die Anwendung auf relevante physikalisch-chemische Fragestellungen.
Die Studienstiftung des deutschen Volkes förderte die Studien- und Doktorandenzeit von Thorsten Klüner langjährig. 1998 wurde er mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet. Seine Forschungsarbeiten werden durch den Fonds der Chemischen Industrie, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Hanse-Wissenschaftskolleg, die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Volkswagen-Stiftung und die EWE AG gefördert.

HD 209458

HD 209458, auch bekannt unter seiner Veränderlichen-Bezeichnung V376 Pegasi, ist ein Stern mit der scheinbaren Helligkeit 8 mag im Sternbild Pegasus. Der Stern ist der Sonne sehr ähnlich, hat die Spektralklasse G0 V und ist von der Sonne 160 Lichtjahre weit entfernt. 1999 entdeckten zwei Teams unabhängig voneinander die Existenz eines Begleiters mit der Bezeichnung HD 209458 b.
Die Masse des Sterns beträgt etwa 110 % der Sonnenmasse, der Radius ist etwa 1,1-fach größer als der der Sonne. Die Oberflächentemperatur von 6000 Kelvin erzeugt eine 1,6-fach hellere Leuchtkraft als die der Sonne. Das Alter des Sternes wird auf 4 bis 7 Milliarden Jahre geschätzt, die Rotation um die eigene Achse dauert 14,4 Tage.
Hauptartikel: HD 209458 b
Der Planet mit der Bezeichnung HD 209458 b steht im Blickpunkt der Forschung, weil bei ersten Untersuchungen starke Anzeichen für Wasserdampf gefunden wurden. Die Masse des Planeten beträgt 69 % der Jupitermasse. Mit einem Bahnradius von 0,045 AE umläuft er seinen Zentralstern 8-mal dichter als Merkur. Ein Umlauf dauert lediglich dreieinhalb Tage.

Gari Melchers

Julius Garibaldi Melchers (* 11. August 1860 in Detroit; † 30. November 1932 in Fredericksburg, Virginia) war ein deutsch-US-amerikanischer Maler.

Der Sohn des in Soest (Provinz Westfalen, Königreich Preußen) geboren deutschen Emigranten und Bildhauers Julius Theodor Melchers und seiner Frau Marie Bangetor erhielt 1878 bis 1881 seine Ausbildung bei Hugo Crola, Heinrich Lauenstein, Johann Peter Theodor Janssen, C. Müller, Eduard von Gebhardt und Julius Roeting auf der Kunstakademie Düsseldorf, dann in Paris durch Jules-Joseph Lefebvre und Gustave Boulanger. Befreundet war Melchers mit den Malern John Singer Sargent und George Hitchcock.
Seit dem 14. April 1903 war Gari Melchers mit der Künstlerin Corinne Lawton Mackall (* 27. Februar 1880 in Savannah/Georgia) verheiratet, die ihn um 23 Jahre überlebte. 1942 vermachte sie der Ortschaft Belmont ihr gemeinsames Haus, damit die heutige Gari Melcher Memorial Gallery (auch bekannt als Gari Melchers Home and Studio) als Art Museum und Hommage fungieren konnte. Heute verwaltet es die University of Mary Washington in Fredericksburg. Das Museum öffnete 1975 zum ersten Mal seine Türen.
In vielen seiner Gemälde, die – gerade in seiner späteren impressionistischen Phase – durch leuchtende und frische Farbtöne sowie breite und kräftige Farbbehandlung gekennzeichnet sind (→ Kolorismus), schildert er das Leben des einfachen Volkes in Holland (→ Naturalismus). Melchers gewann bei der Weltausstellung 1900 in Paris eine Ehrenmedaille. Zu seinen späteren Arbeiten zählen Wandmalereien in der Kongressbibliothek von Washington. Melchers wohnte abwechselnd in Paris, Holland und New York. 1909 wurde er Professor an der Kunstakademie Weimar, wo er bis 1914 wirkte. 1915 kehrte er mit seiner Frau in die Vereinigten Staaten zurück. In New York eröffneten sie ein Studio.
Seine Residenz in Falmouth, das Gari Melchers Home (auch als Belmont bezeichnet), wurde 1965 als National Historic Landmark in das National Register of Historic Places aufgenommen und ist seither eine der 119 historischen Stätten in Virginia.

Wilhelm Bidembach von Treuenfels

Franz Wilhelm Bidembach von Treuenfels (* 1587 oder 1589; † 1655 in Wien; auch Wilhelm Bidenbach von Treuenfels) war ein deutscher Jurist.

Wilhelm Bidembach wurde entweder 1587 oder 1589 geboren, sein Vater war Felix Bidembach der Ältere; somit gehörte Bidembach zur Familie Bidembach. Ab 1602 studierte er an der Universität Tübingen und wurde 1618 zum Doktor beider Rechte promoviert. Anschließend war er hohenlohischer Kanzler in Neuenstein und wurde darauf zum dänischen und württembergischen Resident am kaiserlichen Hof Wien ernannt. Seit dem 7. August 1628 war er der Rechtswissenschaften Professor an der Tübinger Universität, 1630 jedoch verbrachte er in Hohenurach in Haft, weil er geheime Informationen übermittelt hatte. Nach vier Monaten bereits entließ man ihn wieder und obwohl man ihm erneut die Professur anbot, nahm er sie nicht noch einmal ein. Am 4. Dezember 1648 ernannte man ihn zum Reichshofrat. Ferdinand III. berief Bidembach in den Niederadel, seit dem 6. Juni 1654 trugen sowohl Wilhelm Bidembach als auch seine Nachfahren den Beinamen von Treuenfels.
1644 kaufte er ein Gut in Ehningen, das ihm 1652 von Herzog Eberhard III. von Württemberg geschenkt wurde, 1646 erhielt er ein Schloss in Oßweil. 1655 verstarb er in Wien, sein Leichnam wurde einbalsamiert, in sein Heimatland gebracht und in der Kirche in Oßweil bestattet. Er war mit Anna Regina Besserer von Schnürpflingen verheiratet gewesen und hatte mit ihr sieben Kinder, unter ihnen Georg Wilhelm Bidembach von Treuenfels.

Freddie Mac

Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation) ist eine börsennotierte US-amerikanische Hypothekenbank mit Firmensitz in Tysons Corner, Virginia. Freddie Mac kauft Hypothekenkredite von Banken, fasst diese Kredite zusammen und bringt sie als hypothekenbesicherte Wertpapiere (mortgage-backed securities) auf den Kapitalmarkt. Der heutige Name des Unternehmens leitet sich als Quasi-Akronym aus der Abkürzung seines ursprünglichen Namens Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC) ab.
Freddie Mac ist ein staatlich gefördertes US-Unternehmen (government-sponsored enterprise) und wird vom Office of Federal Housing Enterprise Oversight (OFHEO) beaufsichtigt. Derzeit ist das Unternehmen die zweitgrößte Hypothekenbank der Vereinigten Staaten. Die Bank erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 14,263 Mrd. US-Dollar.

Freddie Mac wurde 1970 vom Kongress der Vereinigten Staaten als Federal Home Loan Mortgage Corporation gegründet, um dem zur selben Zeit privatisierten Wettbewerber Fannie Mae und den FHL-Banken Konkurrenz zu machen und so ein Monopol zu verhindern.
Ein Bilanzierungsskandal führte 2003 zu Umbesetzungen in den Führungsetagen der Bank. In den Jahren 2000 bis 2002 waren die Gewinne des Unternehmens um mehrere Milliarden US-Dollar zu niedrig ausgewiesen worden.
2008 geriet das Unternehmen ebenso wie der Konkurrent Fannie Mae aufgrund der Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten in finanzielle Schwierigkeiten. Am 13. Juli 2008 kündigte die US-Regierung an, Freddie Mac und Fannie Mae mit Krediten und Aktienkäufen in Milliardenhöhe zu stützen, um einen Bankrott der beiden Bankhäuser zu verhindern. US-Senat und US-Repräsentantenhaus haben dies am 23. Juli in den Grundsätzen genehmigt. Am 7. September 2008 übernahm die zuständige Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) die Kontrolle über Freddie Mac. Die beiden staatsnahen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac erhielten 2008 einen Rettungskredit von 187 Milliarden Dollar. Bis März 2014 wurde der staatliche Rettungskredit wieder vollständig zurückgezahlt.

Jeßnitz (Anhalt)

51.68333333333312.371Koordinaten: 51° 41′ 0″ N, 12° 18′ 0″ O
Rathaus
Jeßnitz (Anhalt) ist ein Ortsteil der Stadt Raguhn-Jeßnitz und liegt nordöstlich von Bitterfeld-Wolfen.

Jeßnitz liegt in einer Auenlandschaft am unteren Abschnitt der Mulde und ihrem hier mündenden Nebenfluss Fuhne. Östlich der Stadt beginnt die Dübener Heide. Nächstgelegene größere Städte sind das direkt benachbarte Wolfen im Süden, Dessau etwa 20 km nördlich, Halle (Saale) etwa 30 km südöstlich und Leipzig etwa 35 km südlich.
In einer Magdeburger Urkunde vom 17. Oktober 1259 wird der Name Jeßnitz erstmals zuverlässig erwähnt. Laut Überlieferung soll der Ort aber bereits im Jahre 1156 urkundlich aufgeführt worden sein. Der historische Stadtkern westlich der Mulde ging wahrscheinlich aus einer Fischersiedlung hervor. Im Jahr 1401 wird Jeßnitz als Stadt erwähnt. Der Name der Stadt lautete im Jahr 1265 Jezzant, 1285 de Jezaniz, 1297 Jessenitz und 1408 Geßnitz. Der Name ist zum althochdeutschen Wort jesän und dem mittelhochdeutschen jesen (= gären, aufbrodeln, schäumen) zu stellen, basierend auf dem indogermanischen Verbalstamm *ıës- (= wallen, schäumen). Damit wird vermutlich das Wesen der Mulde beschrieben. Später erfolgte eine Angleichung an die „-itz“-Namen der Umgebung. Eine andere Namenserklärung stellt Jeßnitz zum Wort jesion (slaw.) für Esche, da sich die Siedlung inmitten slawischen Siedlungsgebietes befand.
Im Jahre 1408 erhält Fürst Albrecht VI. von Anhalt-Dessau die Stadt als Meißnisches Lehen. 1534 führt der Reformator Fürst Georg III. von Anhalt-Dessau die lutherische Reformation ein. 1567 vernichtete ein Großfeuer viele Häuser der Stadt, darunter das Rathaus. 1583, 1610-13 und 1632 wurde die Stadt von der Pest heimgesucht, der ein großer Teil der Bevölkerung zum Opfer fiel.
Zu einer Namensänderung kam es am 16. April 2002, als sich die Stadt von Jeßnitz in Jeßnitz (Anhalt) umbenannte.
Im August 2002 wurde die Stadt in weiten Teilen durch das Elbhochwasser 2002, welches auch die Mulde betraf, überflutet. Infolgedessen wurde überlegt, auch die 1954 erbaute katholische St.-Norbert-Kirche abzureißen. Stattdessen wurde die Kirche jedoch zu einem Veranstaltungsort umgebaut.
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Städte Jeßnitz (Anhalt) und Raguhn sowie die Gemeinden Altjeßnitz, Marke, Retzau, Schierau, Thurland und Tornau vor der Heide zur Stadt Raguhn-Jeßnitz zusammen. Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Raguhn, zu der Jeßnitz (Anhalt) seit dem 1. Januar 2005 gehörte, aufgelöst.
¹ 30. Juni
Das Wappen wurde am 31. Mai 1994 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 25/1994 registriert.
Blasonierung: „In Silber aus blauem Wellenschildfuß wachsend zwei gefugte rote Türme mit Kuppeldächern, darauf je eine Kugel mit beknauftem Kegel, zwischen den Türmen schwebend eine rote Spindel und ein rotes Garnknäuel pfahlweise.“
Die Stadtfarben zeigen Rot-Weiß.
Das Wappenbild entstammt einem alten Stadtsiegel aus dem 17.Jh. Die beiden Türme im Wappen symbolisieren nicht das Stadttor, sondern leiten sich aus der Kirche mit zwei Türmen (1596 eingestürzt) ab. Spindel und Garnknäuel symbolisieren die Tuchmacherei als früheren Hauptbeschäftigungszweig der Stadt.
Die Flagge wurde am 22. Juni 2000 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt.
Die Flagge ist Rot – Weiß gestreift. Das Stadtwappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.
Am westlichen Rand von Jeßnitz führt die Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig vorbei. Jeßnitz besitzt an dieser einen Haltepunkt.
Altjeßnitz | Hoyersdorf | Jeßnitz | Lingenau | Marke | Möst | Niesau | Priorau | Raguhn | Retzau | Schierau | Tornau vor der Heide | Thurland

Johanna von Navarra

Johanna von Navarra LG (* 1370; † 9. Juli 1437 in Havering-atte-Bower) war durch Ehe Herzogin von Bretagne und Queen Consort von England.

Sie war die Tochter des Königs Karl II. von Navarra und der Johanna von Frankreich, einer Tochter des Königs Johann II. von Frankreich.
Sie heiratete am 11. September 1386 den Herzog Johann V. von Bretagne.
Nach dem Tod des Herzogs wurde Johanna auf Betreiben ihres Bruders im Jahr 1403 die zweite Ehefrau des englischen Königs Heinrich IV. Bei den Bretonen war diese Ehe äußerst unpopulär, weshalb Johanna die Regentschaft für ihre unmündigen Söhne zugunsten des Herzogs von Burgund aufgeben musste.
König Heinrich IV. und Johanna hatten keine Kinder, jedoch stellte Johanna sich oft in den Auseinandersetzungen zwischen Heinrich IV. und dessen Sohn Heinrich V. auf die Seite des jüngeren. Dennoch wurde sie während der Herrschaft Heinrichs V. wegen Hexerei angeklagt, weil sie versucht haben soll, ihn zu vergiften. Sie wurde vier Jahre lang in Pevensey Castle in Sussex eingesperrt.
Nach ihrer Freilassung lebte sie in Ruhe bis in die Regierungszeit Heinrichs VI. hinein. Sie wurde in der Kathedrale von Canterbury neben Heinrich IV. begraben.

Mit Johann V. von Bretagne hatte sie vier Söhne und vier Töchter: